Mehr junge Menschen ohne Job im August

Nach dem Ausbildungsende müssen sich viele junge Menschen in Rheinhessen und an der Nahe vorübergehend arbeitslos melden. Der Bedarf an Arbeitskräften ist jedoch hoch, die Chancen für Jobsuchende sind gut. Archivfoto: dpa

Die Arbeitslosenquote ist in Rheinhessen und an der Nahe weiter gestiegen. Trotzdem haben Jobsuchende gute Chancen. Grafiken zum Arbeitsmarkt gibt es hier.

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RHEINHESSEN/NAHE. Rheinhessen/Nahe (red). Im August sind in Rheinhessen und an der Nahe die Arbeitslosenzahlen weiter gestiegen. Dabei waren laut Pressemitteilungen der Agenturen für Arbeit Mainz und Bad Kreuznach vor allem jüngere Bewerberinnen und Bewerber betroffen.

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"Auch in diesem Sommer mussten sich Jugendliche nach dem Ende ihrer Ausbildung vorübergehend arbeitslos melden. Insgesamt waren es jedoch weniger als im Vorjahr, denn die Betriebe sind bestrebt, ihre ausgebildeten Kräfte zu halten", erklärt Heike Strack, Chefin der Mainzer Arbeitsagentur. Der Bedarf an Arbeitskräften ist laut Arbeitsagentur Mainz nach wie vor hoch, sodass junge Menschen auf Jobsuche sehr gute Chancen hätten. Im August habe es bei den Stellenmeldungen aus den Betrieben sogar einen für diesen Monat ungewöhnlich hohen Anstieg gegeben. In den Vorjahren seien im gleichen Zeitraum stets deutlich weniger Stellen gemeldet worden. "Der Wirtschaft fehlen Arbeitskräfte an allen Ecken und Enden", sagt Strack. Neues Personal wurde in Rheinhessen quer durch alle Branchen gesucht, allen voran in der öffentlichen Verwaltung, im Dienstleistungsbereich, im Handel und im Gesundheitswesen.

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An der Nahe wurden mehr Arbeitskräfte im verarbeitenden Gewerbe wie Metall- und Maschinenbau sowie Herstellung von Kfz-Teilen und Zubehör, im Handel und in der Zeitarbeit benötigt, weniger im Baugewerbe, in der Gastronomie und im Gesundheitswesen. Gleichzeitig hemmen laut Arbeitsagentur Bad Kreuznach die Schwierigkeiten bei der passenden Besetzung der Stellen die Erholung von der Corona-Krise etwas. Zusätzlich dämpfen der Krieg in der Ukraine und eine mögliche Energiekrise die Konjunktur. "Dies wird ein weiteres Wachstum der Beschäftigung womöglich abbremsen", erwartet Gundula Sutter, Leiterin der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach.

Im August waren in Rheinhessen 18.141 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 4,9 auf 5,0 Prozent. Im Landkreis Bad Kreuznach waren insgesamt 5.457 Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote stieg von 6,1 auf 6,4 Prozent.

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