Kolumne „Rink“: Folgt die CDU ihrer Landrätin nicht mehr?

Die neue Folge der Kolumne "Rink" dreht sich um die Müllentsorgung im Kreis - und die Rückendeckung für die Landrätin in der eigenen Partei. Foto: VRM

Die Müllkooperation von Mainz und Landkreis steht auf der Kippe – weil die Kreis-CDU wohl dagegen ist. Das wirft Fragen auf.

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KREIS MAINZ-BINGEN. Eigentlich schien alles seinen normalen Gang zu nehmen. Lange Zeit haben die Stadt Mainz und der Kreis Mainz-Bingen über die Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts gesprochen, um die gemeinsame Müllentsorgung rechtssicher zu gestalten. Die Zusammenarbeit besteht seit 2012. Wie das so ist: Es gab Gesprächsrunden, es wurden Gutachten beauftragt, erstellt und besprochen. Es gab im Sommer sogar eine Absichtserklärung – inklusive der Aussage von Landrätin Dorothea Schäfer (CDU), in diesem Jahr noch eine Gründung anzustreben. Der Mainzer Stadtrat leitete alles in die Wege und stimmte in seiner letzten Sitzung zu. Doch auf einmal kam im Kreis Unruhe auf. Die Abstimmung wurde im Kreistag von der Tagesordnung genommen, weil die CDU zu einem Nein tendiert. Wohlgemerkt die Fraktion der Landrätin.

Sollten die Christdemokraten bei dem Nein bleiben, scheitert das gemeinsame Projekt. Obwohl Koalitionspartner SPD dafür ist. „Das wirft Fragen auf“, kommentiert Dennis Rink, stellvertretender Chefredakteur der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung, in seiner Kolumne. Welche Fragen das sind, sehen Sie hier.

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