Gute Quote für Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz": 6,7...

Andreas Schmitt, Sitzungspräsident von "Mainz bleibt Mainz". Foto: dpa

Die Fernsehfastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" war am Freitag nach Angaben des ausstrahlenden Südwestrundfunks (SWR) die meistgesehene Sendung in...

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MAINZ. Die Fernsehfastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" war am Freitag nach Angaben des ausstrahlenden Südwestrundfunks (SWR) die meistgesehene Sendung in Deutschland. Der Anteil der Zuschauer, die das erste Programm einschalteten, stieg im Vergleich zum Vorjahr (23,5 Prozent) auf 24,1 Prozent. Laut SWR war die Fernsehfastnacht für das Erste die erfolgreichste "Mainz bleibt Mainz"-Produktion der vergangenen zehn Jahre. Die absolute Zahl der Zuschauer sank dagegen leicht von 6,8 Millionen (2016) auf 6,73 Millionen (am Freitag).

Derweil sahen die live ausgestrahlte Gemeinschaftssitzung von MCV, MCC, KCK und GCV laut dem Internet-Portal meedia.de vor allem über 50-Jährige, bei den 14- bis 49-Jährigen habe es am Freitag mit 620.000 Zuschauern nur allenfalls mittelmäßige 6,9 Prozent gegeben.

Erkennbar anhand des ARD-Videotextes wiederum war auch, dass die Quote der Fernsehsitzung deutlich über dem Marktanteil der Tagesschau (laut meedia.de 17,6 Prozent) lag - was bedeutet, dass Fastnachtfans eigens für "Mainz bleibt Mainz" einschalteten. Die Tagesthemen in der ARD, die kurz nach Mitternacht begannen, lagen noch bei einer für diese späte Zeit sehr guten Quote von 21,4 Prozent. Viele Zuschauer von "Mainz bleibt Mainz" blieben also bis zum Schluss bei der Stange.

Teamleistung aller Beteiligten

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Entsprechend zufrieden äußerten sich die SWR-Verantwortlichen. Christoph Hauser, zuständiger Programmdirektor: "Die großartige Stimmung im Saal hat sich offensichtlich auf die Zuschauer zuhause übertragen. Die ungebrochen hohe Akzeptanz beim Publikum beweist einmal mehr, dass es den beteiligten Aktiven und der Redaktion gelungen ist, eine Kultsendung zeitgemäß ins Hier und Jetzt zu transportieren."

"Es war wie immer eine absolute Teamleistung aller Beteiligten", betont derweil der verantwortliche SWR-Redakteur Günther Dudek. "In diesem Jahr standen unsere politischen Redner vor besonderen Herausforderungen. Erhard Grom, Hans-Peter Betz und Lars Reichow haben mit satirischen und pointierten Beiträgen zur aktuellen Lage klar Stellung bezogen und sind für die Freiheit des närrischen Worts eingetreten. Das mache die Sendung bundesweit einzigartig. Am Rande der Liveübertragung am Freitagabend hatte Dudek erklärt, er sei sehr zufrieden mit dem hohen Niveau der Beiträge. Protokoller Erhard Grom, dem die Verantwortlichen vor "Till" Friedrich Hofmann den Vorzug gegeben hatten (die AZ berichtete), habe die Zuschauer von Anfang an gepackt.

Laut meedia.de landete das ZDF am Freitagabend bei den Quoten auf Platz zwei. Die Krimi-Serie "Der Alte", die ebenso wie "Mainz bleibt Mainz" um 20.15 Uhr begann, kam auf 15,3 Prozent und 4,95 Millionen Zuschauer. Der "heute-show" sei der späte Ausstrahlungstermin um 23.15 Uhr hingegen nicht wirklich bekommen: 3,11 Millionen hätten zugesehen, der Marktanteil von 14,8 Prozent sei der geringste seit Oktober.