„Verpackungskunst“ mit Klopapier

(lex). Klopapier, wohin das Auge schaut: Der gesamte Einfahrtsbereich des Parkhauses an der Rheingoldhalle und der gegenüberliegende Eisenturm waren Sonntagnacht damit...

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MAINZ. (lex). Klopapier, wohin das Auge schaut: Der gesamte Einfahrtsbereich des Parkhauses an der Rheingoldhalle und der gegenüberliegende Eisenturm waren Sonntagnacht damit umwickelt. Polizeibeamte entdeckten die „Verpackungskunst“ kurz vor 1 Uhr nachts. „Die Beamten nahmen die Toilettenpapierfährte auf“, heißt es im Polizeibericht. Sie folgten der Spur entlang der Mailandsgasse und trafen dabei auf eingewickelte Fahrräder, Laternenmasten und Sitzbänke. Auf Höhe des Restaurants MoschMosch trafen sie dann vier Personen, die gerade mit dem Einwickeln der Außengarnituren des Restaurants beschäftigt waren.

Zur großen Überraschung handelte es sich nicht etwa um Jugendliche, sondern um ältere Studenten, drei Männer zwischen 32 und 35 Jahren und eine 28 Jahre alte Frau. Sie entfernten das Klopapier auf Anordnung der Polizei. Ob die Verpackungskünstler Kunststudenten sind, ist nicht bekannt.