Mainz: Erinnerung an Holocaust-Opfer

Im Mittelpunkt der Erinnerungswochen rund um den Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer am 27. Januar findet bis 6. Februar eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt.

Anzeige

MAINZ. (nap). Im Mittelpunkt der Erinnerungswochen rund um den Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer am 27. Januar stehen Menschen, die in der NS-Zeit aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung auf unmenschliche Weise verfolgt und getötet wurden. Gemeinsam mit 1. FSV Mainz 05, Landessportbund, Bündnis für Erinnerung und Vielfalt, „Haus des Erinnerns“ und Erbacher Hof gedenkt der Hobbyfußballclub FC Ente Bagdad mit Aktionen vom 23. Januar bis zum 6. Februar der Opfer.

Vortrag und Ausstellung im „Haus des Erinnerns“

Am Sonntag, 23. Januar, wird die Ausstellung „Das Leben war jetzt draußen, und ich war dort drinnen“ um 18 Uhr mit einem Vortrag von Renate Rosenau eröffnet. Sie wird in das komplexe Thema der NS-Euthanasie einführen (bis 6. Februar im „Haus des Erinnerns“, Flachsmarktstraße 36). Ein weiterer Programmpunkt beschäftigt sich mit der Arbeit der Gedenkstätte Hadamar: In der Tötungsanstalt in Mittelhessen kamen während des Nationalsozialismus etwa 14 500 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen ums Leben. Die pädagogische Leiterin der Gedenkstätte, Judith Sucher, wird in einem Vortrag am Freitag, 28. Januar um 19 Uhr im Haus am Dom die Erinnerungsarbeit der Gedenkstätte Hadamar vorstellen.

Stadion-Aktionen rund um Heimspiele

Anzeige

Vor dem Heimspiel des 1. FSV Mainz 05 am Samstag, 5. Februar gegen die TSG 1899 Hoffenheim in der MEWA-Arena sowie beim Heimspiel von Vitesse Mayence gegen Schwabsburg in Bretzenheim am Sonntag, 6. Februar, wird es Stadionaktionen zur Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus geben.

Die Teilnahme an den Vorträgen und der Ausstellung ist nur im Rahmen der derzeitigen Kontaktbeschränkungen (2G-plus und Maskenpflicht) des Landes Rheinland-Pfalz möglich. Anmeldung per E-Mail an erinnerung@ente-bagdad.de.