Märchenhafte Stimmung bei „Jugend in die Bütt“ der...

Eine sehenswerte Darbietung bei der Kinder- und Jugendsitzung der Mainzer Klepper-Garde war der Auftritt der „Sternchen“ des Karnevalvereins „Die Spinner Wiesbaden 1926“. Foto: hbz/Judith Wallerius  Foto: hbz/Judith Wallerius

Dass die kleinen Narren der Mainzer Klepper-Garde den Großen in Nichts nachstehen, bewiesen die jungen Redner, Sänger und Tänzerinnen bei der Kinderfastnachtssitzung...

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MAINZ. Dass die kleinen Narren der Mainzer Klepper-Garde den Großen in Nichts nachstehen, bewiesen die jungen Redner, Sänger und Tänzerinnen bei der Kinderfastnachtssitzung „Jugend in die Bütt“ in der Rheingoldhalle am Sonntag.

Eine sehenswerte Darbietung bei der Kinder- und Jugendsitzung der Mainzer Klepper-Garde war der Auftritt der „Sternchen“ des Karnevalvereins „Die Spinner Wiesbaden 1926“. Foto: hbz/Judith Wallerius  Foto: hbz/Judith Wallerius

Schon die Kleinsten hatten einen grandiosen Auftritt: So eröffnete Tanzmariechen Melina Offermann mit waghalsigen Verrenkungen und Finn Weber und Julian Böhm mit einer amüsanten Rede den unterhaltsamen Nachmittag mit vielen Mitwirkenden, vor und hinter den Kulissen. Abwechslungsreich führten Julia Mathes Döring, Christin Leifke und Maximilian Baumgart durch das gut dreistündige Programm mit 21 Nummern, die Bühnenregie lag in den Händen von Ernst Leifke. Die Trommler umrahmten die Kindersitzung, die musikalisch begleitet wurde von der „One Night Band“.

Kinderprinz Benjamin I. hält Ansprache an sein Volk

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Adeligen Besuch gab es von Kinderprinz Benjamin I. zu Seitz, der eine kurze Ansprache an sein Volk hielt. Fabrice Wirth und Oskar Wetzler klagten in der Bütt über die großen Sorgen und stressigen Alltag eines Schülers. So sei es ja schon schlimm, früh aufstehen zu müssen, dann aber noch die Lehrer und den Lernstoff ertragen zu müssen, sei eine reine Zumutung. Dass es dann auch nicht besser wird, wenn es in den großen Ferien ab in den Urlaub geht, berichteten Sarah und Jan Tüttenberg, denn dann seien ja noch die Eltern mit dabei.

Die Sehnsucht nach der Ferne bekam man dann doch, einerseits durch den exotischen Tanz-Auftritt der CCW „Burg11en“, zum anderen durch die tänzerische Darbietung der Showtanzgruppe aus Oppenheim, den „Dance Stars“, die das Märchen Mulan vorführten. Aber nicht nur in der weiten Welt ist es schön, sondern auch in Mainz und das vor allem an Fastnacht, fand zumindest Gesangstalent Fenja Weinberger, die zum elften Mal dieses Jahr auf der Bühne stand. Viel Beifall gab es auch für die Trommler der Burggrafengarde, die schnelle Rhythmen auf großen Fässern spielten. Das junge Publikum staunte über die leuchtenden Sticks. Eine bunte Truppe füllte die Bühne aus bei den Auftritten der Feldberg-Schule mit einem großen Chor und des Gymnasiums Oberstadt mit vielen jungen Musikern.

Rasant ging es zu beim Rollschuhtanz des ARSV Mainz, bei dem junge Leute auf über einhundert Rädern den Saal rockten und der TSV Rheinfeuer machte seinem Namen alle Ehre und tanzte zum Thema Wasser und Feuer.

Doch auch die Großen feierten an diesem Nachmittag, und zwar nicht nur die Fastnacht: Der Präsident der Mainzer Klepper-Garde Peter Müller hatte Geburtstag und so sang ihm der komplette Saal ein Ständchen.