Gutenberg-Museum: SPD kontert Tabea Rößner

Die Mainzer SPD schaltet sich in die Diskussion um das Gutenberg-Museum ein.

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MAINZ. (dri). Das Gutenberg-Museum sorgt weiter für Diskussionen. Nachdem die OB-Kandidatin der Grünen, Tabea Rößner, den Umgang der Stadtspitze mit dem Museum als „Farce“ bezeichnete, kontert nun die Mainzer SPD.

„Wenn Frau Rößner das Thema tatsächlich so wichtig ist, könnte sie sich übrigens auch von ihrer Fraktion in die Arbeitswerkstatt entsenden lassen, anstatt nach dem Motto ,Ich würde ja helfen, aber mich fragt ja keiner‘ zu agieren“, entgegnet die SPD-Fraktionsvorsitzende Alexandra Gill-Gers. Dann könne Rößner dort konstruktiv mitarbeiten und sei immer auf dem neuesten Stand.

Rößner reagierte auf die Kritik der SPD und zeigte sich offen. „Man muss mich nicht bitten, sondern natürlich habe ich in Berlin mit Haushältern gesprochen“, sagt Rößner. Es bleibe aber dabei. „Die Reihenfolge muss stimmen. Erst das Konzept, dann Gespräche mit dem Bund. Wir brauchen ein modernes, digitales Museum, das Gutenberg in die heutige Zeit holt. Ich bin sehr dafür, dass wir uns überparteilich und gemeinsam für Mainz und Gutenberg engagieren. Also Sachpolitik statt Symbolpolitik und eine transparente Arbeit der Arbeitswerkstatt.“