Fußgänger auf Mainzer Rheinallee tödlich verunglückt

Blick auf die Rheinallee im Mainz-Mombacher Gewerbegebiet. Foto: Tim Würz

Ein 22-Jähriger wird beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Noch am Abend erliegt er seinen Verletzungen in einer Wiesbadener Klinik.

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MAINZ. Ein 22-jähriger Mann ist am Donnerstagabend bei einem schweren Verkehrsunfall in der Rheinallee im Mombacher Gewerbegebiet ums Leben gekommen. Laut Polizei überquerte der Mann gegen 19.50 Uhr auf Höhe des Kaufland-Einkaufsmarktes die insgesamt achtspurige Straße. Dabei überstieg er mehrere Leitplanken, um auf die andere Straßenseite zu gelangen.

Wie ein Polizeisprecher berichtet, sei der Fußgänger auf dem mittleren, stadteinwärts führenden Fahrstreifen von einem 5er BMW erfasst worden und regungslos mit schweren Verletzungen auf der Straße liegen geblieben. Zum Zeitpunkt des Unfalls war es bereits dunkel, die Straßenbeleuchtung eingeschaltet.

Notfallseelsorge betreut Beteiligte

Ersthelfer kümmerten sich umgehend um den bewusstlosen Mann aus Mainz und verständigten Polizei und Rettungsdienst. Der schwer verletzte 22-Jährige wurde nach Eintreffen der Einsatzkräfte sofort durch einen Notarzt versorgt. In der Folge wurde er zur weiteren Behandlung in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht. Er soll unter anderem schwere Kopfverletzungen erlitten haben. Gegen 21.30 Uhr verstarb der Mann in der Klinik.

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Der 36-jährige Autofahrer, die weiteren Insassen des Wagens sowie die Angehörigen des Verstorbenen wurden durch Notfallseelsorger betreut. Die Mainzer Berufsfeuerwehr hatte während der Erstversorgung des jungen Mannes einen Sichtschutz zum Schutz vor Gaffern aufgebaut und leuchtete die Unfallstelle aus. Die beiden mittleren, stadteinwärts führenden Fahrspuren waren bis etwa 23.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde über die beiden äußeren, ebenfalls stadteinwärts führenden Fahrstreifen umgeleitet. Laut dem Polizeisprecher kam es während der Teilsperrung zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

Zur Beweisaufnahme wurde zusätzlich ein externer Sachverständiger der Dekra hinzugezogen. Er soll nun die genauen Umstände des Verkehrsunfalls klären und in einem entsprechenden Gutachten festhalten.