Ab Montag sind alle Mainzer Grundschulen dicht

aus Coronavirus-Pandemie

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Mit dem verabschiedeten Bundesgesetz wird ab einer Inzidenz von 100 Wechselunterricht vorgeschrieben, ab einem Wert von 165 ist nur noch Distanzunterricht erlaubt. Schüler und Lehrer müssen zweimal wöchentlich getestet werden, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen.  Symbolfoto: dpa

Wegen der Bundes-Notbremse müssen die Grundschulen in Mainz nun wieder vom Wechselunterricht auf reinen Fernunterricht umsteigen.

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MAINZ. Das Bundesnotbremsegesetz macht’s nötig: Ab Montag müssen auch alle Mainzer Grundschulen vom Wechselunterricht zum reinen Fernunterricht wechseln. Das hat am Donnerstagabend die Sprecherin des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums auf Anfrage bestätigt. Laut der „Bundes-Notbremse“, die am Freitag in Kraft tritt, müssen in Regionen mit einer höheren Inzidenz als 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle Schulen in den Fernunterricht wechseln – und zwar innerhalb von zwei weiteren Tagen.

Die Sprecherin sagte, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sei bereits mit den Schulstandorten in Kontakt. Der Mainzer Schuldezernent Dr. Eckart Lensch (SPD) äußerte Verständnis: „Auch wenn es schade ist, da ja beispielsweise in allen Mainzer Grundschulen Lüftungsanlagen eingebaut worden sind. Ich gehe davon aus, dass die ADD am Freitag eine entsprechende Anweisung verschicken wird.“ Vor einer Woche waren in Mainz alle weiterführenden Schulen und die Berufsbildenden Schulen ins reine Homeschooling gewechselt.