15-Jähriger rast mit 200 km/h über B9 bei Mainz

Poizei; fahndung; festnahme; gewalt; hilfe; kriminalität; notfall; polizei; polizeiauto; schutz; sicherheit; sirene; dienstfahrzeug einsatz; einsatzfahrzeug; hintergrund transport; streifenwagen; unfall; verbrechen; verkehrskontrolle; delikt; verfolgung city; überwachung

Mit dem Wagen seiner Großeltern ist ein Jugendlicher über die B9 gerast und hat dabei mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Seine Fahrt endete mit einem Unfall - und einer Flucht.

Anzeige

MAINZ. Ein 15-jähriger Junge ist in der Nacht zum Donnerstag über die B9 gerast, hat einen Unfall gebaut und ist anschließend geflüchtet. Wie die Polizei mitteilt, meldete die Mutter den Jungen am späten Mittwochabend als vermisst. Sie fürchtete, der 15-Jährige könne mit dem Auto seiner Großeltern weggefahren sein.

Tatsächlich machte die Polizei den 15-Jährigen etwas später auf der B9 aus der Fahrtrichtung Worms kommend aus. Er raste mit teilweise über 200 Stundenkilometern über die Straße und gefährdete dabei andere Verkehrsteilnehmer. An der Anschlussstelle Laubenheim wollte er die B9 verlassen, kam dann aber wegen der hohen Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Das Auto kam im Gehölz zum Stehen. Die eintreffenden Polizisten sahen daraufhin, wie der Junge zu Fuß flüchtete. Trotz Fahndung wurde er zunächst nicht gefunden.

Gegen 4.30 Uhr am Donnerstagmorgen meldete sich erneut die Mutter bei der Polizei. Ihr Sohn war nachhause gekommen. Sicherheitshalber war sie mit ihm in ein Krankenhaus gefahren. Das Auto hat einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der 15-Jährige gab die Tat gegenüber den Polizeibeamten schließlich zu. Ein Ermittlungsverfahren wurde eröffnet.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Anzeige

Von red