Friedhof Weisenau bekommt neue Urnengrabanlage

Im kommenden Jahr bekommt der Stadtteil „eine neue, sehr attraktive, pflegelose Urnengrabanlage“. Das kündigte Jeanette Wetterling vom Vorstand des Wirtschaftsbetriebs im...

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WEISENAU. Im kommenden Jahr bekommt der Stadtteil „eine neue, sehr attraktive, pflegelose Urnengrabanlage“. Das kündigte Jeanette Wetterling vom Vorstand des Wirtschaftsbetriebs im Ortsbeirat an.

„Wir setzen auf dem Friedhof am Heiligkreuzweg immer Menschen bei, die auch einen Bezug zum Stadtteil haben“, so Wetterling. „Wir werden keinem Alt-Weisenauer verwehren, in Weisenau bestattet zu werden, der vielleicht in Finthen oder Wiesbaden seinen Altersruhesitz hatte, aber in Weisenau verwurzelt war“, bekräftigte Friedhofsplaner Sebastian Trüb vom Wirtschaftsbetrieb. „Wir gehen mit sehr viel Sachverstand und Fingerspitzengefühl an die Planung heran.“

Wegen der Verschiebung von Erd- zu Urnengräbern werde es trotz erheblichen Bevölkerungszuwachses keine Engpässe geben. 2016 gab es in Weisenau 146 Bestattungen, davon waren 65 Nicht-Weisenauer – weder der Verstorbene noch der Angehörige, der die Beisetzuung veranlasst hatte, wohnt(e) in Weisenau. „Hört sich erst mal viel an“, sagte Trüb. „Aber 51 dieser Bestattungen sind in bestehenden Familiengräbern erfolgt – nur 14 in neu erworbenen Grabstätten, davon stammten vier der Verstorbenen aus der nahen Oberstadt.“ Zuletzt waren 83 Prozent aller neu erworbenen Gräber Urnengräber.

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Einstimmig wurde ein gemeinsamer Antrag von SPD, Grünen und CDU auf den Weg gebracht mit dem Ziel, die am Höhenweg neu eingerichtete Beleuchtung weiter bis zur alten Großberghang-Bebauung auszuführen.

Ein CDU-Antrag, möglichst bald zusätzliche Personalressourcen für den Bürgerservice in der Ortsverwaltung zur Verfügung zu stellen, kam nicht zur Abstimmung. „Die Wartezeiten sind zu bestimmten Zeiten mit mehr als einer Stunde unzumutbar und führen dazu, dass Weisenauer diesen Service in Laubenheim in Anspruch nehmen“, hatte Klaus Wilhelm (CDU) erläutert. Ortsvorsteher Ralf Kehrein (SPD) hatte jedoch frohe Kunde: Die Zustände würden sich ab Mai verbessern, da man donnerstags Springer einsetzen werde.

In der kleinen Verkehrskommission soll auf SPD-Initiative geprüft werden, ob in der Wassergasse entlang der Hausnummer 14 eine Sperrfläche markiert werden kann. Vor dem der Nummer 14 gegenüberliegenden Hausnummer 11 sind neue Parkplätze entstanden. Da in der Wassergasse oft widerrechtlich geparkt wird, können die Bewohner des Hauses Nummer 9 und 11 aufgrund der geringen Straßenbreite nicht mehr aus den Parkplätzen fahren, wenn auf der gegenüber geparkt wird.