Der Spendenradler ist wieder unterwegs

Oliver Trelenberg (Mitte) machte auf seinem Weg quer durch die Republik auch Halt in Oppenheim. Interimsstadtchef Helmut Krethe (r.) und Marc Sittig (l.) trafen den Radfahrer. Krethe überreichte ihm privat eine Spende.  Foto: hbz/Harry Braun  Foto: hbz/Harry Braun

(red). Oliver Trelenberg radelt wieder: Wie in den vergangenen Jahren, so ist er auch zurzeit als Spendenradler in Deutschland unterwegs und sammelt Spenden für das Projekt...

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OPPENHEIM. (red). Oliver Trelenberg radelt wieder: Wie in den vergangenen Jahren, so ist er auch zurzeit als Spendenradler in Deutschland unterwegs und sammelt Spenden für das Projekt „Der Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ des Arbeitersamariterbundes Deutschland.

Über Krebserkrankungen informieren

Mit seinem diesjährigen Radprojekt möchte der Hagener Oliver Trelenberg erneut durch Öffentlichkeitsarbeit auf die Belange vieler Krebspatienten aufmerksam machen und ein Signal setzen. Seine Radtour führt ihn als Spendenradler von Stuttgart über Oppenheim, Köln, Dortmund, Norddeich, Hamburg und Stralsund nach Berlin, rund 2535 Kilometer quer durch Deutschland. Gestartet ist er am 14. Mai.

In Oppenheim wurde er von Interimsstadtchef Helmut Krethe im Rathaus empfangen. Er untertstützt die Aktion von Oliver Trelenberg und überreichte ihm privat einen Spendenbetrag, um somit die Aktion zu unterstützen.

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2013 war Oliver Trelenberg selbst an Kehlkopfkrebs erkrankt. Die Erfahrungen mit dieser Krankheit haben dazu geführt, dass er seit 2014 unter dem Motto „Oliver radelt“ auf seinen Radtouren über Krebskrankheiten informiert, Wege aus persönlichen Lebenskrisen aufzeigt, Spenden sammelt und mit zahlreichen Menschen in Kontakt kommt. Allein in den vergangenen zwei Jahren „erradelte“ Trelenberg einen Spendenbetrag von 13 239 Euro.

Das in diesem Jahr von ihm unterstütze Projekt „Der Wünschewagen“, welches vom ASB-Regionalverband Ruhr in Essen initiiert wurde, sorgt dafür, dass sterbenskranke Menschen noch einmal ein großer, letzter Wunsch erfüllt werden kann. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Erik Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen (Westfalen).