Badegast rettet Kind aus dem Rhein

Der Rettungshubschrauber «Christoph 77» steigt am 28.04.2017 vor dem Dom in Mainz (Rheinland-Pfalz) auf. Mit der Kampagne «HELFER sind TABU! - Keine Gewalt gegen Einsatzkräfte!» möchten die Rettungsdienste darauf hinweisen das Einsatzkräfte immer öfter Beleidigungen, Behinderungen und Angriffe ausgesetzt sind. Foto: Andreas Arnold/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit 90215588

Ein Badegast kam einem Vater und seinem Sohn in Oppenheim zu Hilfe. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

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OPPENHEIM. Ein beherzter Dienheimer hat am Sonntag um die Mittagszeit dabei geholfen, ein Kind aus dem Rhein zu retten. Wie die DLRG mitteilt, hatte sich der Junge in dem Fluss erfrischt, der Vater stand daneben. Wegen einer Welle verlor das Kind den Boden unter den Füßen und geriet unter Wasser. Der Vater konnte es noch festhalten, doch die Strömung war sehr stark.

Ein Dienheimer beobachtete das Ganze, lief zum Vater und griff ebenfalls nach dem Kind. Mit vereinten Kräften zogen die Männer den Jungen an Land. Mit lauten Hilferufen alarmierten sie die DLRG, die gerade einen Ausbildungstag vor Ort abhielt und mit vielen Kräften vor Ort war. Die Lebensretter übernahmen die Erstversorgung des Jungen. DLRG-Sprecher Malte Senska sagte, „ohne das beherzte Eingreifen des Badegastes wäre die Rettung nicht möglich gewesen und der junge Badende wäre höchstwahrscheinlich verstorben“.

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Senska weist darauf hin, dass das Baden im Rhein sehr gefährlich ist, durch Strömungen, die man vom Ufer aus nicht abschätzen kann. Momentan führt der Fluss sehr viel Wasser, die Strömung ist sehr stark. Eltern sollten ihre spielenden Kinder am Ufer niemals aus den Augen lassen, insofern habe der Vater richtig gehandelt.