Adventsfenster sollen Menschen zusammenbringen

In der Vorweihnachtszeit soll in Oppenheim zusätzlicher Glanz einziehen. Adventsfenster sollen im Dezember die Menschen zusammenbringen. Foto: Mathias Leiner

Der Verein „Landmenschen“ und die Stadt Oppenheim wollen einen vorweihnachtlichen Brauch einführen und suchen noch Mitstreiter.

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OPPENHEIM. Eine ganz besondere Aktion soll ab diesem Jahr die Stadt mit einem Hauch von Weihnachtszauber versehen: Adventsfenster. Gesucht werden noch Oppenheimer, die ein Fenster mitgestalten möchten.

Liebevoll gestaltete Fenster bringen in der Adventszeit die Menschen zueinander. Gemeinsam wird gesungen oder etwas anderes gemacht, das die besondere Zeit des Innehaltens in den Vordergrund stellt. Mitmachen kann jeder – Familien, eine Gruppe von Nachbarn, Vereine, Kindergärten, Gastronomie oder Gewerbetreibende. Als Adventsfenster können Fenster, Türen oder Gartentore zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass die weihnachtlich geschmückten Fenster beleuchtet und mit der Datumszahl versehen sind und die gesamte Adventszeit über sichtbar sind.

Vom 1. bis zum 23. Dezember treffen sich interessierte Oppenheimer um 18 Uhr vor dem jeweiligen Fenster. Gemeinsam wird das Fenster geöffnet. Dabei werden Weihnachtslieder gesungen, eine Geschichte vorgelesen oder mit einem anderen kreativen Beitrag die besinnliche Vorweihnachtszeit in der Gemeinschaft erlebbar gemacht. Im Anschluss können die Gastgeber die Möglichkeit geben, bei ein paar kleinen Snacks und warmen Getränken den Abend zusammen ausklingen zu lassen. „Wie stark man sich einbringen möchte, entscheidet jeder selbst. Im Vordergrund steht das Beisammensein“, so Sarah Eutebach, Mitbegründerin der „Landmenschen“ – ein junger Verein, der sich für die Gestaltung und Weiterentwicklung von Kultur- und Freizeitthemen im Oppenheimer Raum einsetzt.

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Das Besondere an der Initiative ist, dass die Fenster vor allem von Privatpersonen gestaltet werden und sich über die ganze Stadt verteilen sollen. „Wir finden den Gedanken sehr schön, dass sich durch die unterschiedlichen Teilnehmer ein vorweihnachtlicher Stadtrundgang ergibt“, sagt Katja Laforsch, ebenfalls Gründungsmitglied von den Landmenschen.