Janiska kandidiert als Niederheimbacher Ortsbürgermeister

Die SPD schickt Sven Janiska als Ortsbürgermeisterkandidat ins Rennen. Foto: Jochen Werner

Die Mobilität im Rheintal ist sein Thema. Für die SPD geht Sven Janiska als Nachfolger für den scheidenden Ortsbürgermeister Heinz Wagner ins Rennen.

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NIEDERHEIMBACH. (jow). In der Mittelrheingemeinde gibt es mindestens einen Dreikampf um die Nachfolge des scheidenden Ortsbürgermeisters Heinz Wagner. Die SPD schickt Sven Janiska ins Rennen. Der Berufskraftfahrer und gelernte Weinküfer ist er seit Ende 2018 Vorsitzender des neuen SPD-Ortsverbandes Heimbachtal. „Ich will nicht alles irgendwie besser machen, ich will meinen Wählerinnen und Wählern konkret etwas anbieten“, sagt der 50-Jährige.

Sven Janiskas Steckenpferd ist die Mobilität im Rheintal. Er engagiert sich im Kommunalen Entwicklungsmanagement der Verbandsgemeinde und hat nicht unerheblich dazu beigetragen, dass es wohl in Zukunft Leihstationen für Fahrräder im Mittelrheintal geben wird. Natürlich soll Niederheimbach eine solche Leihstation bekommen, denn wenn erst einmal die Bundesgartenschau 2029 Realität geworden ist, kann sich Sven Janiska nichts Schöneres vorstellen, als den Menschen die Möglichkeit zu geben, das Rheintal entschleunigt auf dem Rad zu genießen. „Auch die Installation der Mitfahrerbänke in Niederheimbach sind von mir im kommunalen Entwicklungsmanagement auf den Weg gebracht worden“, betont er.

Fragt man den Mann mit dem Pferdeschwanz, was er sich als erstes in seiner Gemeinde wünscht, so bekommt man zur Antwort: „Mehr Meinungsvielfalt im Gemeinderat.“ Niederheimbach habe hier schon seit vielen Jahren eine absolute Mehrheit einer Wählerliste. „Damit kann man sich nicht zufriedengeben“, so Janiska. Es reiche nicht, nur eine starke Opposition auszubauen, vielmehr sollten seiner Meinung nach alle Fraktionen, unabhängig von der Anzahl ihrer Sitze, Beigeordnete in der Gemeindeverwaltung haben.

Sein drittes wichtiges Thema ist der Zusammenhalt im Ort und ein lebenswertes Niederheimbach, das die Bedürfnisse seiner Bürger kennt. Auch die ehrenamtlich engagierten Niederheimbacher sollen ernst genommen werden, betont er: „Ich werde die Vereine und örtlichen Gruppierungen zu regelmäßigem Gedankenaustausch und Vorschlagserarbeitung einladen.“ Für den Wahlkampf wünscht er sich, dass es spannend wird, „denn nichts ist schlimmer für einen Ort, als ein beständiges Weiter so“.