Liedermacher Gerhard Schöne gastiert in Budenheim

Gerhard Schöne zählt in den neuen Bundesländern zu den bekanntesten Liedermachern.Foto: Dekanat/Hilke Wiegers  Foto: Dekanat/Hilke Wiegers

(red). „Man hört nicht nur mit den Ohren, man hört auch mit der Seele.“ Dieses Zitat des deutsch-französischen Arztes und Theologen Albert Schweitzer, vorgetragen vom...

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BUBENHEIM. (red). „Man hört nicht nur mit den Ohren, man hört auch mit der Seele.“ Dieses Zitat des deutsch-französischen Arztes und Theologen Albert Schweitzer, vorgetragen vom Liedermacher Gerhard Schöne in der Evangelischen Kirche Bubenheims, fasst das Gefühl, das die über 100 Besucher hautnah erlebten, wohl am treffendsten zusammen. Die kleine Kirche verwandelte sich angesichts der Musik gewordenen Poesie des aus der Nähe von Dresden stammenden Liedermachers Schöne und dank der Könnerschaft seiner musikalischen „Mitstreiter“ Jens Goldhardt (Orgel) und Ralf Benschu (Saxophon) in einen zeit- und schwerelosen Raum.

Die Zuhörer des Konzertes ließen sich von Schöne, der in den neuen Bundesländern zu den bekanntesten Liedermachern zählt, musikalisch Geschichten erzählen, die sich unter anderem um den Glauben, das Erwachsenwerden oder die Vergänglichkeit alles Materiellen drehten. Die konzertanten Stücke, vorgetragen von Goldhardt und Benschu, waren zudem ein echter musikalischer Leckerbissen, wenn die beiden Musiker beispielsweise vom Kirchenlied „Hilf, Herr meines Lebens“ fast unmerklich zu Ray Charles’ Song „Hit the road Jack“ überleiteten und wieder zum Ursprungslied zurückkehrten – ein Ohrwurm, den die Zuhörer, zusammen mit der ganz besonderen Atmosphäre dieses ganz besonderen Konzertes, nach immerhin zwei Zugaben und stehenden Ovationen in den Abend mitnahmen.