Faktenlage nicht verkennen

(red). Die Grünen im Landkreis stellen klar, dass sie die Unterschriften für eine Neuaufnahme der Brückendiskussion im Sinne der Bürgerbeteiligung respektieren. Weiter...

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MAINZ-BINGEN. (red). Die Grünen im Landkreis stellen klar, dass sie die Unterschriften für eine Neuaufnahme der Brückendiskussion im Sinne der Bürgerbeteiligung respektieren. Weiter heißt es in der Pressemeldung: „Wir verstehen auch den hier zugrunde liegenden Wunsch nach einer Entlastung der Verkehrssituation.“ Allerdings verkenne die CDU, dass die Offenheit für Bürgerbeteiligung und die Haltung zur Brücke zwei unterschiedliche Themen seien. Die Faktenlage zu einer Brücke in der Region sei eindeutig. Aufgrund der Schutzwürdigkeit der Rheinauen von Bingen bis Budenheim sei die Auenlandschaft eine der letzten artenreichen und ursprünglichen Landschaften ihrer Art, die genau wegen ihrer Bedeutung für den Artenschutz unter deutschem, europäischem und internationalem Schutz steht.

Bau durchs Naturschutzgebiet nicht möglich

„Wenn also seitens der Bevölkerung mehrheitlich eine Entlastung der Verkehrssituation gewünscht würde, dann müsste nach neuen Lösungen gesucht werden, da der Bau einer Brücke durch das Naturschutzgebiet faktisch nicht möglich ist“, so Andrea Müller-Bohn, Vorsitzende des Kreisverbandes. Die Grünen verstehen es als ihre Aufgabe, „die Bürgerinnen und Bürger auf die Faktenlage hinzuweisen und gemeinsam, zielführend und ergebnisoffen Lösungen zu finden“.