Ingelheimer in Ultratriathlon gestartet

Der Ingelheimer Extremsportler Thorsten Kühn-Schad nimmt an einem Ultratriathlon in der Schweiz teil.  Archivfoto: Kühn-Schad  Foto:

(red/tkoe). Der Startschuss ist gefallen, Thorsten Kühn-Schad ist im Rennen. Beim Deca-Ultratriathlon im schweizerischen Buchs stellt sich der Ingelheimer der zehnfachen...

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INGELHEIM. (red/tkoe). Der Startschuss ist gefallen, Thorsten Kühn-Schad ist im Rennen. Beim Deca-Ultratriathlon im schweizerischen Buchs stellt sich der Ingelheimer der zehnfachen Iron-Man-Distanz. 38 Kilometer Schwimmen, 1800 Kilometer auf dem Fahrrad und 422 Kilometer Laufen stehen ihm bis Donnerstag, 31. August, bevor. Etwa acht Monate intensiver Vorbereitung liegen hinter dem Extremsportler, jetzt geht es los. „Langsam kommt die Nervosität“, sagt der zweifache Familienvater am Mittwoch am Telefon, fünf Stunden vor dem Start. Gerade sind alle 16 Teilnehmer des Ultratriathlons vorgestellt worden, danach geht es zum gemeinsamen Mittagessen, und dann geht es auch schon ins Wasser.

Einmal am Tag, so hat es sich Kühn-Schad vorgenommen, möchte er auf seinem Blog berichten, wie es ihm geht. Wer die Ergebnisslisten live verfolgen und sehen möchte, wie es sportlich für den Ingelheimer läuft, kann das auf der Homepage des Veranstalters tun. Während der Zeit in Buchs möchte der Extremsportler Spendengelder für die Heilung erblindeter Menschen in Bangladesch und Indien sammeln. Gemeinsam mit der in Bonn ansässigen Andheri-Hilfe – die sich seit 50 Jahren erfolgreich für nachhaltige Entwicklungshilfeprojekte einsetzt – hat er unter dem Motto „Blind sein ist härter“ ein entsprechendes Spendenprojekt initiiert. Rund 3000 Euro hat er bisher gesammelt, 8674 Euro hätte er gerne am Ende auf dem Konto: So viele Kilometer sind es bis Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch.