Diese Künstler kommen zum SWR-Sommerfestival nach Ingelheim

Howard Carpendale ist mit Hits wie "Hello again" und "Ti amo" bekannt geworden.

Mehrere Tausend Besucher werden im kommenden Jahr zum Landesfest des Südwestrundfunks in Ingelheim erwartet. Auf der Bühne stehen namhafte Musiker.

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Ingelheim. Elf Jahre nach dem Rheinland-Pfalz-Tag mit rund 270.000 Besuchern wird Ingelheim wieder zum Schauplatz einer Großveranstaltung. Vom 30. Juni bis zum 2. Juli findet hier das rheinland-pfälzische „Sommerfestival” des Südwestrundfunks (SWR) statt. Mehrere Tausend Besucher werden an den drei Tagen erwartet. Höhepunkt des Sommerfestivals sind drei Konzerte - nun stehen die ersten Künstler fest.

Mit Howard Carpendale tritt einer der erfolgreichsten deutschen Künstler der vergangenen Jahrzehnte in Ingelheim auf. Zig Millionen Tonträger hat der deutsch-südafrikanische Schlagersänger in seiner mehr als 50-jährigen Karriere verkauft. Zu seinen größten Hits zählen „Ti amo” und „Hello again”, die wohl nicht nur eingefleischte Fans mitsingen können. Der 76-Jährige steht am Sonntag, 2. Juli, mit Band auf der Bühne und bildet laut SWR „den krönenden Abschluss” des Sommerfestivals. „Mit Howard Carpendale ist uns ein echter Coup gelungen”, freut sich Sabine Oechsle, SWR-Marketingleiterin Rheinland-Pfalz.

Howard Carpendale steht am Sonntag, 2. Juli, mit Band in Ingelheim auf der Bühne.
Howard Carpendale steht am Sonntag, 2. Juli, mit Band in Ingelheim auf der Bühne. (© dpa)

Neben Howard Carpendale wird die kanadische Rockband Saga am Samstag, 1. Juli, in Ingelheim auftreten. Unter dem Motto „A Night To Remember 2023” tourt die fünfköpfige Gruppe durch Deutschland. Zu ihren bekanntesten Liedern gehören „Wind him up”, „Don`t be late” und „Humble dance”. Darüber hinaus wird es noch ein weiteres Konzert für jüngere Musik-Fans zur Eröffnung am Freitag, 30. Juni, geben. Hier steht der SWR laut Sabine Oechsle allerdings noch in Verhandlungen mit Künstlern. „Wir hoffen, noch vor Weihnachten Klarheit zu haben”, sagt sie.  Die Auswahl der Künstler orientiert sich an der musikalischen Ausrichtung der Sender SWR 1 (Saga), SWR 3 und SWR 4 (Howard Carpendale). In den vergangenen Jahren traten beispielsweise Bosse, Tim Bendzko und Alice Merton im Rahmen des SWR 3-Konzerts auf.

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Die kanadische Rockband Saga ist zu Gast beim SWR-Sommerfestival in Ingelheim.
Die kanadische Rockband Saga ist zu Gast beim SWR-Sommerfestival in Ingelheim. (© SWR/Gwen Sadler)

Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Eveline Breyer sieht das dreitägige Festival als „große Chance, uns zu präsentieren und zu zeigen, was wir alles können”. Dass Ingelheim feiern könne, sei bekannt. Insbesondere beim Rheinland-Pfalz-Tag 2012 hatte die Stadt unter Beweis gestellt, dass sie Großveranstaltungen stemmen kann. Umso mehr freut sich Breyer, dass Ingelheim elf Jahre später wieder Gastgeber eines „großen Events” ist. „Das Sommerfestival hat eine enorme Strahlkraft über die Region hinaus in das ganze Land”, sagt sie.

Der Vorverkauf für die Konzerte startet am Donnerstag, 8. Dezember. Tickets sind erhältlich unter www.SWR.de/Sommerfestival, an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 06131-92921321. Der Preis liegt zwischen 24 und 35 Euro. Enthalten ist ein RNN-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr. Schwerbehinderte, Rollstuhlfahrer und eingetragene Begleitpersonen erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent.

Festival kostet die Stadt 266.00 Euro

Der SWR veranstaltet das Festival in Kooperation mit der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM). 266.000 Euro hat der Ingelheimer Stadtrat dafür zur Verfügung gestellt. Geld, dass die Stadt aufgrund der Strahlkraft gut angelegt sieht. Neben den drei Konzerten können Besucher auf einer kostenlosen Festivalmeile in der Binger Straße hinter die Kulissen von Radio, Fernsehen und Online-Angeboten des SWR blicken und sich beispielsweise selbst als Moderatoren ausprobieren. Die Konzerte finden auf dem Fridtjof-Nansen-Platz vor der Kultur- und Kongresshalle kING statt. Damit soll Kultur mitten in der Stadt erlebbar gemacht werden, sagt IKuM-Chef Matthias Becker.