„Werkstattbericht” zur Vorgeschichte des Hildegard-Klosters

(red). Am Mittwoch, 23. November, 19 Uhr, stellt Dr. Matthias Schmandt in der Villa Rupertsberg einen „Werkstattbericht” zur ältesten Binger Stadtgeschichte vor. Der Titel...

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BINGEN. (red). Am Mittwoch, 23. November, 19 Uhr, stellt Dr. Matthias Schmandt in der Villa Rupertsberg einen „Werkstattbericht” zur ältesten Binger Stadtgeschichte vor. Der Titel des Vortrags lautet „Rupertsberg - die ersten 1000 Jahre”.

Zum Hintergrund: Im Zusammenhang mit der Einrichtung von Stadtarchiv und Kirchen-Visualisierung in der Villa Rupertsberg bot sich auch die Gelegenheit, die Vorgeschichte des Hildegard-Klosters intensiv zu erforschen – und dabei völlig neue Einsichten zur Frühgeschichte Bingens zu gewinnen. Ersten Niederschlag fanden diese Erkenntnisse bereits in spannenden Illustrationen des Grafikers Lajos Herpay, die im Rahmen des „Werkstattberichts“ nebst ausführlichen Erläuterungen zu den historischen Zusammenhängen vorgestellt werden. Dabei fällt der Blick auf den lange vergessenen Umstand, dass „Bingerbrück“ vermutlich das ältere „Bingen” war. Denn das Römerkastell am rechten Naheufer war die Keimzelle eines militärisch-administrativen Zentrums, das im Frühmittelalter mit Taufkapelle und Grafensitz ein wichtiger Logistik- und Verwaltungsort für die entstehende Kaiserpfalz Ingelheim wurde. 826 fand hier vermutlich sogar die erste Taufe eines Wikinger-Königs aus dem hohen Norden statt. Der Vortrag findet im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Historischen Gesellschaft und im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins statt.

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www. bingen.de, museum-am-strom @bingen.de oder telefonisch unter 06721-184353.