Kreative Geister im Wettstreit

Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ stellen an der Technischen Hochschule Bingen ihre Projekte vor. Archivfoto: TH/Jonas von Blohn

Zum zehnten Mal kommen junge Wissenschaftler zum Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ nach Bingen.

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BINGEN. (red). Zum zehnten Mal kommen junge Wissenschaftler an die Technische Hochschule (TH) Bingen: Hier findet am Freitag, 15. Februar, der 54. Regionalwettberwerb von „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ statt. Unter dem Motto „Frag nicht mich – Frag Dich!“ werden 128 Teilnehmer in Bingen erwartet. Sie stellen ihre Projekte einer Fachjury und der Öffentlichkeit vor. Bundesweit beteiligen sich über 12 000 Jugendliche am Wettbewerb.

Die Kinder und Jugendlichen kommen aus Schulen in einem weiten Umkreis, unter anderem aus Mainz, Koblenz oder Bad Kreuznach. Sie sind ihrem Forscherdrang gefolgt, haben experimentiert und getüftelt. Herausgekommen sind verschiedene Projekte, die sich in diesem Jahr wieder besonders mit nachhaltigen Themen beschäftigen. So wurde von den Teilnehmern nach Alternativen zu Plastikmüll geforscht, eine schnell abbaubare Folie entwickelt oder ökologischer Strom aus Obst und Gemüse produziert. Zudem gibt es nützliche Einfälle für den Haushalt, zum Beispiel um das Kinderzimmer zu reinigen: Schüler des Stefan-George-Gymnasiums in Bingen haben einen Bodenwischroboter gebaut. Eine Schülerin vom Hohenstaufen-Gymnasium in Kaiserslautern will den Älteren helfen: Sie hat an einem Shampoo-Zusatz getüftelt, der gegen graue Haare wirken soll.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Leiterin des Regionalwettbewerbs, Hellen Ossmann vom Stefan-George-Gymnasium in Bingen, sowie den Patenbeauftragten an der TH Bingen, Vizepräsident Professor Peter Leiß. „Als MINT-Hochschule der Region freuen wir uns, dass zu unserem Jubiläum die Begeisterung für diesen MINT-Nachwuchswettbewerb ungebrochen ist und sich so viele engagieren“, sagt Leiß. Die Teilnehmer des Binger Regionalwettbewerbs treten in zwei Altersklassen und unterschiedlichen MINT-Fachgebieten an. Bei den Jugendlichen ab 15 Jahre lauten die Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Geo-/Raumwissenschaft sowie Mathematik/Informatik. Bei den Jüngeren verteilen sich die Projekte auf die Bereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Insgesamt treten Kinder und Jugendliche von 24 Schulen an.

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Der Wettbewerbstag schließt mit der Siegerehrung ab. Dabei werden in jedem Fachgebiet die drei besten Projekte mit Preisen prämiert. Die jeweils Erstplatzierten qualifizieren sich zusätzlich für den Landeswettbewerb. Außerdem warten auf die Nachwuchswissenschaftler weitere Sonderpreise externer Preisgeber und der TH Bingen. Zahlreiche Sponsoren unterstützen den Regionalwettbewerb. Dazu gehören die Firma Innogy und die Sparkasse Rhein-Nahe.