iProcess vernetzt Wissenschaftler

Bei der Abschlussveranstaltung im Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier würdigte auch Staatssekretär Denis Alt (9.v.re) die Zusammenarbeit der Forschenden.

Das Forschungskolleg bereitet Doktoranden mit Unterstützung der TH Bingen auf ihre Karriere vor. Staatssekretär Alt würdigte die Arbeit.

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BINGEN. (red). Bei seinem Besuch des Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier hat Dr. Denis Alt, Staatssekretär für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz, sich einen Überblick über die Arbeit des Forschungskollegs iProcess verschafft.

Bei der Abschlussveranstaltung im Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier würdigte auch Wissenschaftsminister Denis Alt (9.v.re) die Zusammenarbeit der Forschenden. © Jannik Scheer
Die Mitwirkenden des Forschungsteams iProcess, darunter auch die Technische Hochschule Bingen. © Jannik Scheer

Darin arbeiten Forscher der Technischen Hochschule Bingen (TH Bingen), des Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) der Hochschule Trier (HS Trier) und der Rheinland-Pfälzisch Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU Kaiserslautern-Landau) aus den Bereichen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Chemie und Thermodynamik eng zusammen, um gemeinsam Promovierende auszubilden und hoch qualifizierten, wissenschaftlichen Nachwuchs auf Tätigkeiten in der Industrie und der Academia vorzubereiten.

Das Forschungskolleg iProcess zeige vorbildlich, wie eine funktionierende Kooperation zwischen zwei Hochschulen für angewandte Wissenschaft und einer Universität weitere Früchte trage, so Alt.

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Seit dem Start des Förderprogramms „Forschungskollegs Rheinland-Pfalz“ werden im Zeitraum 2018 bis 2025 zehn Kollegs mit Mitteln in Höhe von insgesamt rund 6,9 Millionen Euro bezuschusst. Mehr als 60 Doktoranden profitieren von dieser Förderung, so Alt.

Durch das vom Land geförderte Konsortium erfolge eine enge Verknüpfung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Technischen Universität Kaiserslautern, um anhand zweier Modellprozesse gemeinsam innovative Prozessstrategien zu erarbeiten.

„Durch die hervorragende Zusammenarbeit im iProcess-Forschungskolleg ist es gelungen, Doktoranden eine ideale Grundlage für eine Karriere in Industrie und Wissenschaft zu schaffen“, hob die Präsidentin der Hochschule Trier, Prof. Dr. Dorit Schumann, hervor.

Das übergeordnete wissenschaftliche Ziel des Forschungskonsortiums war es, die verfahrenstechnischen Grundlagen für den Einsatz von Pilzen und Cyano-Bakterien als Produktionsorganismen für pharmazeutische Wirkstoffe zu entwickeln.