„Ajan“ und „iLLBiLLY HiTEC“ eröffnen Binger Open Air...

Als erste Band des Binger Open Air Festivals 2018 spielten Ajan ihre selbst als „Desert Groove“ bezeichnete Musik, die Einflüsse aus Westafrika, rockige Gitarren und elektronische Beats vereint. Foto: Soren Heim  Foto: Soren Heim

Der Sound von iLLBiLLY HiTEC geht direkt in die Beine. Die Musik der vier Jungs aus Berlin mischt Einflüsse von Dub, Cumbia, Hip Hop und Jungle. Ergebnis ist ein frischer...

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BINGEN. Der Sound von iLLBiLLY HiTEC geht direkt in die Beine. Die Musik der vier Jungs aus Berlin mischt Einflüsse von Dub, Cumbia, Hip Hop und Jungle. Ergebnis ist ein frischer Reggae voller Kraft, mit fetten Beats, E-Gitarren und Saxofon. Genau die richtige Mischung, um am Donnerstagabend mit ganz viel Schwung ins Binger Open Air zu starten. Denn einmal mehr beginnt das Festival zur nunmehr 30. Auflage bereits am Donnerstag mit einem kleinen ,aber feinen Programm. Und nicht nur das Open Air feiert. Auch iLLBiLLY HiTEC begehen ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum: 2008 standen sie zum ersten Mal in Bingen auf der Bühne.

Die Stimmung ist gut zum Festivalauftakt. Dienstag und Mittwoch haben die zahlreichen Helferinnen und Helfer den Platz in Schuss gebracht, Bühne und Infrastruktur aufgebaut, und auch die kleine Zeltstadt der Helfer rund um das Festivalgelände ist gewachsen.

Mit Zelt und Campingkocher auf dem Trimmdichplatz

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Ab Mittwoch reisen dann die ersten Gäste an. Auf dem Trimmdichplatz zeltend, kann man während des Open Airs nämlich auf dem Rochusberg einen schönen kleinen Urlaub verbringen. Feiern bis tief in die Nacht, gemütlich bis in den Mittag schlafen, mit einem Kaffee auf dem Campingkocher so langsam wieder fit werden, beim Grillen in Stimmung kommen und ab dem Nachmittag zu ganz viel Musik weiter feiern. Kaffee und leckeres Essen gibt es natürlich auch auf dem Festplatz, für all die Gäste, die nicht zelten oder denen nicht nach selbst Grillen ist.

Und iLLBiLLY HiTEC war nicht der einzige Höhepunkt am Donnerstagabend. Dem Publikum heizten von der Bühne zuvor schon Ajan ein. Als „Desert Groove“ bezeichnet diese vor zwei Jahren in Berlin gegründete Formation ihren Stil, und die Musiker mit musikalischen Hintergründen, die sich von Nigeria über den Nahen Osten und Großbritannien bis Deutschland erstrecken, verstehen es, aus diesen diversen Einflüssen eine temporeiche wie tanzbare Mischung zu formen. Grooves aus Westafrika, rockige Gitarren und elektronische Beats, genau das Richtige, um auch für die folgenden zwei Festivaltage in Stimmung zu kommen: den Freitag, unter anderem mit den Punkern von Terrorgruppe, und natürlich den Samstag, bei dem alles auf den langersehnten Headliner „Frau Doktor“ zuläuft. Der Donnerstag war auf jeden Fall schon einmal ein Auftakt nach Maß, und das Wetter spielte auch mit.