Verbandsgemeinde Rüdesheim lädt zur Mühlenwanderung ein

Oliver Neurohr von Ackvas Mühle (links) und der Erste Beigeordnete Michael Schaller freuen sich auf viele Gäste beim Erlebniswandertag. Foto: Wolfgang Bartels  Foto: Wolfgang Bartels

„Wir versprechen einen Tag voller Mühlenerlebnisse“, ist sich Oliver Neurohr ganz sicher. Er betreibt Ackvas Mühle im Tal des Ellerbachs bei Weinsheim, und dieses alte...

Anzeige

WEINSHEIM. „Wir versprechen einen Tag voller Mühlenerlebnisse“, ist sich Oliver Neurohr ganz sicher. Er betreibt Ackvas Mühle im Tal des Ellerbachs bei Weinsheim, und dieses alte Gemäuer wird eine der Stationen des Erlebniswandertages sein, zu dem die Verbandsgemeinde Rüdesheim für den 5. Juni, den Pfingstmontag, einlädt.

Ausgeklügelte Technik in Erinnerung rufen

Mühlen waren früher lebenswichtig für die Menschen auf dem Land, aber auch in der Stadt. Egal ob Getreide, Kaffee, Ölsamen oder Nüsse – alles musste zwischen den Mühlsteinen gemahlen und gepresst werden. Das Wasser des Ellerbachs hat diese Mühlen rund um Weinsheim angetrieben, die über eine ausgeklügelte und raffinierte Technik verfügten, die heute aber meist vergessen ist. „Unser Erlebniswandertag soll die Welt der Mühlen wieder in Erinnerung rufen“, sagt Michael Schaller, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde.

Anzeige

Am Pfingstmontag wird es drei verschiedene Touren geben, die jeweils morgens und mittags gestartet und von einem sachkundigen Gästeführer begleitet werden. Die erste Tour beginnt an der Klosterkirche Sponheim (9 und 13 Uhr) und führt über den Erbacher Hof und die Braunsmühle zu Ackvas Mühle. Die zweite Tour startet auch an der Klosterkirche (10.30 und 14.30 Uhr), nimmt aber eine etwas andere Route zu Ackvas Mühle. Die dritte Tour beginnt am Erbacher Hof in Burgsponheim (11 und 14 Uhr) und geht über einen Rundweg zur Klostermühle und zum Bergfried der Burg Sponheim und dann zurück zum Erbacher Hof.

An den Stationen ist für Speis’ und Trank gesorgt. Oliver Neurohr verspricht Weine aus der Region und eine Weinsheimer Spezialität: Birnenwein. „Und dazu gibt es natürlich Spießbraten und Bratwurst im Mühlenhof.“ Zwischendurch will er die Mühlentechnik zeigen, zum Beispiel den noch komplett vorhandenen Kollergang. Letztes Jahr konnten 240 Teilnehmer verzeichnet werden. Damit hatte man, so Michael Schaller, die vorgesehene Kapazität schon übertroffen. Deshalb empfiehlt er in diesem Jahr eine rasche Anmeldung, um das Mühlenerlebnis genießen zu können.