Mozarts Zauberflöte im Kaisersaal

(wmy). „Pocket Opera De Lon“ präsentiert Mozarts Zauberflöte im Bad Sobernheimer Kaisersaal. Im Kleinstformat auf die Bühne gebracht, sind alle wichtigen Szenen und...

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BAD SOBERNHEIM/BOOS. (wmy). „Pocket Opera De Lon“ präsentiert Mozarts Zauberflöte im Bad Sobernheimer Kaisersaal. Im Kleinstformat auf die Bühne gebracht, sind alle wichtigen Szenen und Arien mit viel Liebe zum Detail auf circa 90 Minuten reduziert. Eine perfekte Plattform für alle, die den Einstieg in die Welt der Oper und der klassischen Musik suchen, befinden die Mitglieder des Fördervereins Booser Denkmalinsel. Und ein Genuss für alle, die ihn schon gefunden haben. Den Boosern nämlich ist diese Visite im Bad Sobernheimer Kaisersaal zu verdanken.

Förderverein hat bereits Musikerauftritte veranstaltet

Neu ist es für den Förderverein nicht, ein Konzert im Bad Sobernheimer Kaisersaal auf die Beine zu stellen. Das haben sie mit dem australischen Gitarristen Michael Fix schon einmal gemacht. Diese Erfahrung hat den Boosern Mut gemacht, etwas noch Größeres zu beginnen. Dass das jetzt gelingt, ist aber auch der Unterstützung durch die Bürkle-Stiftung zu verdanken. So kommt die „Pocket Opera De Lon“ mit ihrem ersten Projekt dieses Jahres, mit Mozarts Zauberflöte, an die Nahe.

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Alma De Lon, die Leiterin der „Pocket Opera De Lon“, verbindet eine langjährige Freundschaft zur Bad Kreuznacher Querflötistin Petra Erdtmann. Mit den Boosern nun ist Erdtmann befreundet. So hatten die Förderer vom Projekt erfahren. Die Frage, ob man den Altar der Booser Kirche für eine Aufführung verschieben könne, klärte das Eine. So schön die Konzerte in der Booser Kirche auch sind, nicht alles passt hinein. Selbst dann nicht, wenn es sich um eine schlanke Fassung der grandiosen Oper handelt.

In diesem Taschen-Opern-Format auf die Bühne gebracht, sind alle wichtigen Szenen und Arien reduziert, erläutert die Chefin des Unternehmens, Alma De Lon. Sie ist zugleich Regisseurin und als eine der 13 Sänger dabei. Zusammen mit der Mainzer Pianistin Seung-Jo Cha, trafen sich Erdtmann und De Lon nun mit Ute Alt und Heinrich Nikodemus vom Booser Förderverein im Kaisersaal, um die Bedingungen in Augenschein zu nehmen.