Argenschwanger Schwimmbad wird auf neue Saison vorbereitet

Der vergangene Herbst und Winter haben ihre Spuren im Argenschwanger Schwimmbad hinterlasssen. Foto: Reinhard Koch

Viele fleißige Hände, darunter auch einige Jugendliche, waren an den Reinigungs- und Sanierungsarbeiten beteiligt. Damit steht der Öffnung des Bads am 19 Mai nichts mehr im Wege.

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ARGENSCHWANG. Wer vergangenen Samstag den Blick in das gemeindeeigene Schwimmbad richtete, war sicherlich beeindruckt von dem, was er dort sah. Es wimmelte nahezu von Helferinnen und Helfern, die mit anpackten, um das Bad auf die bevorstehende Saison vorzubereiten. An allen Ecken und Enden der Anlage regten sich Frauen- und Männerhände. Wieder einmal sehr erfreulich: Viele Jugendliche engagierten sich.

Die Vorsitzende des Schwimmbadfördervereins, Petra Ender, hatte allen Grund zum Strahlen und kommentierte zufrieden: „An dieser Hilfsbereitschaft kann man den hohen Stellenwert des Schwimmbades im Dorf ermessen.“ Bereits früh morgens begann der Dienst der Feuerwehr um ihren Chef Peter Kaul. Sie pumpte das Wasser aus den Becken und sorgte mit dem entsprechenden Schlauchmaterial für die Grundreinigung, ehe die Feinarbeit einsetzte – mit Schrubber und Bürsten. Da gab es in der Tat viel zu tun, denn der vergangene Herbst und Winter hatten ihre Spuren hinterlassen.

Eine weitere Einsatzstelle war die Solaranlage auf dem Dach des Unterstandes, die wieder für angenehme Wassertemperaturen sorgen wird. Frauensache war die Reinigung des Kiosks und der Grillhütte, die den hygienischen Vorschriften entsprechend erledigt wurde. Seit dem Tode von Heinz Strunk kümmert sich Harald Denner um das saubere Wasser in den Becken. Er machte die Umwälzpumpe betriebsbereit. Eine Aufgabe, die er auch während der Badesaison erledigen wird. Petra Ender kann also auf eine Vielzahl von Ehrenamtlichen setzen. „Ohne sie wäre der Badbetrieb unmöglich“, freut sich die Vorsitzende des Schwimmbadfördervereins, der am 20. und 21. Juli sein 30-jähriges Bestehen feiert. Zu den Ehrenamtlern gehört in diesem Jahr sogar eine 10-köpfige DLRG-Gruppe – darunter drei Frauen –, die für die Sicherheit der Badegäste sorgen werden. Karl Hunting ist der Chef dieser Gruppe, erklärt Ender, die selbst auch zu diesem Team gehört.

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Um 16 Uhr waren die Becken dann sauber und das Wasser konnte eingelassen werden. Zig Kubikmeter aus dem Netz der öffentlichen Versorgung. „Wir sind für die Öffnung des Freibades am Sonntag, 19. Mai, um 10 Uhr optimal gerüstet“, freute sich Ender. Der Eintritt wird dann übrigens frei sein – so wie auch bei diversen anderen Veranstaltungen wie etwa dem Raderlebnistag der VG Rüdesheim. Allein am Saubertag wurden bereits 133 Dauerkarten verkauft. Ender rechnet mit einem sehr guten Ergebnis, zumal die Bäder in Rüdesheim und Bad Kreuznach in diesem Jahr geschlossen bleiben, weil dort saniert und gebaut wird. Ein weiterer Anreiz: Im Vorverkauf spart man Geld. So kostet die Familienkarte 46 statt 50 Euro, die Erwachsenenkarte 31 statt 35 Euro und die Karte für Kinder 17 statt 21 Euro.

In diesem Jahr hält sich der Förderverein mit Investitionen zurück, weil er vergangenes Jahr die Kasse kräftig anzapfte: für Maßnahmen an der Außenanlage, einer neuen Folie für das Fuß- und Babybecken und den Kauf der Umwälzpumpe. In der Überlegung sei aber eine neue Küche im Kiosk, berichtet Ender abschließend.