Festival „Auf Anfang!“ in Auen soll steigen

Die Veranstalter planen für den 23. und 24. Juli mit 20 Musik-Acts auf einem deutlich vergrößerten Gelände. Headliner sind „The Holy“ aus Helsinki und „Ant Antic“.

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AUEN. (red). Sinkende Infektionszahlen, steigende Impfraten: Die Initiative für Freizeit und Musikkultur (IFM) hat neuen Mut geschöpft und plant ihr „Auf Anfang!“-Festival, das am 23. und 24. Juli open air in Auen über die Bühne gehen soll. Insgesamt 20 Musik-Acts aus dem bundesweiten, internationalen und auch regionalen Raum sollen eine markante Soundlandschaft schaffen, die von Indie- und Alternative-Rock, über Synthie- und Nostalgie-Pop, Punk- und Postpunk, Hiphop und Weltmusik bis hin zu elektronischer Musik reicht. Dabei treffen oft verschiedene Genres in neuartigen Kombinationen aufeinander. Headliner sind die aus Helsinki stammenden „The Holy“ sowie der aus Wien kommende und mittlerweile in Berlin beheimatete Multiinstrumentalist „Ant Antic“.

Die Finnen, die bereits letztes Jahr bereits beim IFM-Festival „Salon Libertatia“ spielen sollten, zählen zu den angesagtesten Newcomern aus Skandinavien und sorgten bereits auf zahlreichen renommierten europäischen Festivals mit ihren Auftritten für Furore. Sie verbinden mal druckvolle, mal hymnische, mal reich orchestrierte Arrangements mit tiefgehenden emotionalen und sozialkritischen Texten.

„Ant Antic“ steht für einen einzigartigen Mix aus Ambient, elektronischer Tanzmusik und Contemporary R&B, getragen von einer eindringlichen Stimme. Verträumte Melancholie und unbekümmerte Schwerelosigkeit auf der einen, knackige Basslines und Hip-Hop Beats auf der anderen Seite. Neben anspruchsvollen musikalischen Newcomern werden auch Ausstellungen, Performances, Talks und Debatten angeboten. Als Teil des Festjahres „2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ sowie des Kultursommers Rheinland-Pfalz will sich das Festival jüdischer Kultur in Vergangenheit und Gegenwart sowie aufstrebenden skandinavischen Musikern widmen. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wurde das Kulturfestival auf ein direkt anliegendes Areal verlegt, das dreieinhalb Mal so groß ist wie die bisherige Fläche. Die Veranstalter wollen unter anderem eine eigene Schnelltest-Station einrichten, eine spezielle App nutzen und ausschließlich personalisierte Tickets ausgeben.