Bermersheim: Steuerhebesätze bleiben unverändert

In der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr stand unter anderem die Festsetzung der Steuerhebesätze der Grundsteuer A und B, der Gewerbe- und Hundesteuer sowie des...

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BERMERSHEIM. In der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr stand unter anderem die Festsetzung der Steuerhebesätze der Grundsteuer A und B, der Gewerbe- und Hundesteuer sowie des Hebesatzes für den wiederkehrenden Beitrag für den Weinbergsschutz für das Haushaltsjahr 2018 auf der Tagesordnung. Die gute Nachricht: Für das kommende Haushaltsjahr bleiben die Steuerhebesätze unverändert. „Letztmalig mussten wir 2014 erhöhen”, erinnerte Ortsbürgermeisterin Iris Cappel (FDP).

„Gefährliche Hunde“ sind kostspielig

Aufgrund staatlicher Vorgaben waren die Gemeinden damals gezwungen, ihre Steuersätze an den vorgegebenen Nivellierungssatz anzupassen, ansonsten hätte es keine Zuschüsse mehr gegeben. Nur zähneknirschend hatte auch der Bermersheimer Rat seinerzeit der Erhöhung zugestimmt. Ein solcher Beschluss blieb dem Ortsparlament diesmal erspart. Die neue unveränderte Festsetzung wurde einstimmig beschlossen. Der Hebesatz für die Grundsteuer A bleibt somit bei 300 Prozent, für die Grundsteuer B und die Gewerbesteuer bei 365 Prozent.

Der erste Hund kostet unverändert 42 Euro im Jahr, der zweite Hund 54 Euro und jeder weitere Hund 66 Euro. Besitzer eines sogenannten gefährlichen Hundes müssen mit 600 Euro pro Hund und Jahr hingegen tief in die Tasche greifen. Auch der wiederkehrende Beitrag für die Weinbergshut bleibt mit 15 Euro pro Hektar unverändert.

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Marode Dachfenster ausgetauscht

Ebenfalls einvernehmlich stimmte der Rat der Anschaffung eines Servierwagens für das Bürgerhaus zu. Die rollende Hilfe war lang gehegter Wunsch vieler, die sich bei Veranstaltungen mit dem Tablett abmühen müssen, zumal mitunter bis zu 60 Gedecke an die Tische gebracht werden müssen. „Das ist schon eine kleine logistische Herausforderung“, weiß Cappel. Jetzt soll es den Leuten einfacher gemacht werden. Der Servierwagen aus Edelstahl verfügt über drei Etagen und bietet somit genügend Platz für Teller, Tassen, Gläser und Bestecke. Rund 130 Euro wird der Wagen kosten, der noch vor Weihnachten angeschafft werden soll.

Die Ortsbürgermeisterin informierte außerdem darüber, dass die Malerarbeiten im oberen Saal des Bürgerhauses abgeschlossen sind. Die maroden Dachfenster sind ersetzt worden. Diese Arbeiten hatte man sich noch im „alten“ Jahr vorgenommen. „Zeitlich hat alles geklappt“, freut sich Iris Cappel. Im nächsten Jahr stehen Malerarbeiten im Erdgeschoss auf der Agenda.

Von Karl M. Wirthwein