Alzeyer Löwenschule wieder wegen Magen-Darm-Infekt dicht

Einen Tag nach der Freigabe ordnet das Gesundheitsamt nun erneut eine Schließung der Löwenschule an.    Archivbild: pakalski-press/Boris Korpak

Erst am Montag gab das Gesundheitsamt wieder grünes Licht für den Schulbetrieb. Wegen neuer Fälle wird die Einrichtung nun erneut geschlossen.

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ALZEY. Der Wirrwarr um den grassierenden Magen-Darm-Infekt an der Alzeyer Löwenschule geht weiter. Wie das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung am Dienstagmittag mitteilt, bleibt die Schule nun zunächst bis Ende dieser Woche geschlossen. Erst am Montag wurde die Einrichtung für den Schulbetrieb wieder freigegeben (wir berichteten). Grund ist, dass seit Montag neue Magen-Darm-Infektionen in der Schulgemeinschaft bekannt wurden. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wird die Einrichtung nun also erneut von der Behörde dichtgemacht.

Es ist die zweite behördlich angeordnete Schließung binnen einer Woche für die Schule mit Schwerpunkt ganzheitliche Entwicklung. Nachdem mehrere Schüler und Lehrkräfte Ende vergangener Woche an akutem Brechdurchfall litten, schloss das Gesundheitsamt die Schule zunächst. Von einem „sehr diffusen“ Infektionsgeschehen war die Rede. Bekannt gegeben wurde der Krankheitsausbruch erst am Montag. Da das Gesundheitsamt keine Kenntnis über neue Fälle im Zuge des Wochenendes hatte, hob sie die angeordnete Schulschließung am gleichen Tag auf. Keine 24 Stunden später folgte nun die erneute Schließung.

Vermutet wird eine Ausbreitung durch Lebensmittel

Wie viele Personen insgesamt Symptome haben und an dem Infekt erkrankten, war am Dienstagnachmittag nicht in Erfahrung zu bringen. Am Montag waren nach Information der Kreisverwaltung rund 30 Personen betroffen. Zur Ursache, wie der Magen-Darm-Infekt in der Schule klassen- und stockwerkübergreifend die Runde machen konnte, gibt es auch am Dienstag keine weiteren Informationen.

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Seitens des Gesundheitsamts und des für Lebensmittelhygiene zuständigen Veterinäramts könne aufgrund des zeitlichen Verlaufs des Infektionsgeschehens lediglich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ausgeschlossen werden, dass die Erkrankungen von Schülern und Lehrkräften „lebensmittelbedingte Ursachen“ haben.