Geld vom Kulturfonds für sieben weitere Projekte

Der Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main stellt im Rahmen seines „kleinen Verfahrens“ zusätzliche Fördermittel für Ausstellungen, Musik, Ballett und Jugendfotografie zur Verfügung.

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FRANKFURT. (aka). Der Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main hat beschlossen, in diesem Jahr im Rahmen seines sogenannten „kleinen Verfahrens“ sieben weitere Projekte zu fördern.

So gehen 32 550 Euro an die gemeinnützige Fotografieprojekte Gesellschaft für „Ray Junior 2021“. Im Zeitraum zwischen 1. März und 30. November werden bei diesem Angebot im Begleitprogramm der Foto-Triennale „Ray 2021“ Workshops mit Kindern und Jugendlichen aus der Rhein-Main-Region veranstaltet: Sie werden in das „Ray“-Thema „Ideologien“ eingeführt und sollen dazu vor allem auch selbst Bilder machen.

Mit 45 000 Euro unterstützt der Kulturfonds das Projekt „Family Matters – Die japanische Familie zwischen Tradition und Moderne“ im Rahmen des 21. Frankfurter Nippon Connection Filmfestivals (1. bis 6. Juni), und 30 000 Euro helfen bei der Gestaltung der „Frankfurter Sumpffestspiele“: Von 15. Juli bis 8. August lädt dabei das Studio Naxos unter dem Titel „Sümpfe der Traurigkeit“ zu Performances und Konzerten auf einem künstlich angelegten Sumpfreservat in die Naxoshalle ein.

Als interdisziplinäres Experiment zwischen Neuer Musik, zeitgenössischer Fotografie und Performance hat die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik ihr Projekt //TENSION// angelegt, das bereits am 1. April starten soll. Der Kulturfonds stellt hier 15 000 Euro zur Verfügung. Das „incantare Akkordeonorchester u. mehr“ will dagegen mit 5 000 Euro vom Kulturfonds in „Das Schächtelchen in der Mitte der Welt“ zeitgenössisches Ballett und Musik verbinden. Die Uraufführung in Kriftel ist am 23./24. Oktober.

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Das Frankfurter Caricatura-Museum bekommt 20 000 Euro für die Gestaltung der Ausstellung „Greser und Lenz: Schlimm“ unterstützt. Vom 17. März bis 18. Juli dieses Jahres will das Museum Blätter von Achim Greser und Heribert Lenz zeigen, die seit 25 Jahren politische Karikaturen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung zeichnen. Der Blick des Kulturfonds geht im Ausstellungsbereich überdies in die weitere Zukunft: Zur Vorbereitung der Wanderschau „Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022“, die erst ab 20. Oktober 2022 im Frankfurter Goethehaus zu sehen ist, erhält das Freie Deutsche Hochstift 39 000 Euro. Diese Schau würdigt den 200. Todestag des Schriftstellers, Musikers und Zeichners E.T.A. Hoffmann.