Wunsch von Lemm geht in Erfüllung

Die Durststrecke des VfB Ginsheim in der Fußball-Hessenliga ist beendet. Nach vier Niederlagen in Serie kehrten die Ginsheimer durch das 4:1 (2:0) beim FC Ederbergland in die...

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BATTENBERG. Die Durststrecke des VfB Ginsheim in der Fußball-Hessenliga ist beendet. Nach vier Niederlagen in Serie kehrten die Ginsheimer durch das 4:1 (2:0) beim FC Ederbergland in die Erfolgsspur zurück. Dadurch wurde die 40-Punkte-Marke wurde geknackt.

„Das hatte ich mir so gewünscht. Wir waren immer Herr der Lage, hatten hohes Pressing und ein gutes Aufbauspiel, fanden Räume und waren klar überlegen. Lediglich die Chancenauswertung müsste ich bemängeln. Wir hatten Offensivaktionen fast im Minutentakt. Wir hätten paar Tore mehr erzielen müssen“, sagte VfB-Trainer Artur Lemm.

Die Gäste präsentierten sich hellwach und legten ein frühes 1:0 vor, das mehr Sicherheit verlieh. Mahdi Mehnatgir verwandelte einen an Berat Karabey verschuldeten Strafstoß zur Führung (3.). Der VfB blieb spielbestimmend, und als nach feiner Vorarbeit von Liam Fisch und Nils Fischer das 2:0 durch Karabey fiel (22.), war die Partie quasi entschieden.

Vom Gegner war in der ersten Halbzeit kaum etwas Gefährliches zu sehen. Stattdessen hatte Fischer das 3:0 auf dem Fuß. Er hatte Ederberglands Torwart Philipp Hartmann umspielt, doch der Ball wurde gerade noch von einem FCE-Spieler von der Linie gekratzt.

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Etwas „schläfrig“, so Lemm, kamen die Gäste aus der Pause zurück. Infolgedessen fiel der Anschlusstreffer: Nach einem kurz ausgeführten Eckball köpfte Manuel Todt zum 1:2 ein (50.). Doch kaum zwei Minuten später schlugen sich die Gastgeber selbst: Lukas Guntermann sah wegen Nachtretens gegen Fischer die Rote Karte (52.). Die Gäste nutzten die numerische Überlegenheit, und Karabey erhöhte mit einem wunderschönen Treffer auf 3:1 (57.). Der Sieg war sicher. Allerdings sah auch Karabey, der eine starke Leistung bot, die Rote Karte, nachdem er einen Gegenspieler beleidigt hatte (78.).

Der eingewechselte Daisuke Fukuhara hatte während seines kurzen Einsatzes drei Möglichkeiten vergeben, ehe Spielführer Jörg Finger kurz vor dem Abpfiff den Endstand erzielte. Ein Kopfball-Treffer von ihm kurz zuvor fand „zu unrecht“, so Lemm, keine Anerkennung. „Nun wollen wir gegen die Spvgg Neu Isenburg und Meister Hessen Dreieich auf jedem Fall noch drei Punkte holen“, sagte der VfB-Trainer.

FC Ederbergland: Hartmann – Todt (58. Neuschäfer), von Drach, Völker, Lindenborn (46. Nolte), Guntermann, Kamm, Freiling, Kovacevic, Miß, Hidic,

VfB Ginsheim: Langenstein – Wagner, Jörg Finger, Bednarz, Carbone, Fischer (74. L. Manneck), Eren, Kwiaton (68. Jan Finger), Fisch (81. Fukuhara), Karabey, Mehnatgir.

Schiedsrichter: Loschke (Ahnatal). Tore: 0:1 Mehnatgir (3./Foulelfmeter), 0:2 Karabey (22.), 1:2 Todt (50.), 1:3 Karabey (58.), 1:4 Jörg Finger (88.). Rot: Guntermann (52./Nachtreten), Karabey (79./Spielerbeleidigung). Zuschauer: 300.

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Von Kostas Kounatidis