SGE wahrt seine Chancen

Langes Bein: Der Gundersheimer Jakob Goldbach (links) streckt sich, um den Vorwärtsdrang des Herrnsheimers Kevin Borlinghaus zu bremsen.Foto: Photoagenten/Christine Dirigo  Foto: Photoagenten/Christine Dirigo

(eip). Durch einen 2:1 (0:1)-Sieg gegen den VfL Gundersheim hat die SG Eintracht Herrnsheim im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga die Chance gewahrt, die eigene Situation...

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HERRNSHEIM. (eip). Durch einen 2:1 (0:1)-Sieg gegen den VfL Gundersheim hat die SG Eintracht Herrnsheim im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga die Chance gewahrt, die eigene Situation durch den Sprung auf Platz 13 noch mal einen Tick zu verbessern. „Das war endlich wieder eine Belohnung für uns. Wir hoffen jetzt auf einen Sieg am letzten Spieltag gegen Schott Mainz II und dass Saulheim gegen Gundersheim gewinnt“, betont Eintracht-Trainer Franz Graber.

Für die Eintracht war es vor gut 150 Zuschauern erst der dritte Heimsieg der Saison. Doch zunächst führten wieder die Gäste, als Besart Morina ein Missverständnis in der Eintracht-Abwehr ausnutzte und den Ball im langen Eck versenkte (7.). „Gundersheim hatte die Mehrzahl und auch die besseren Chancen. Aber über den Kampf haben wir uns den Sieg verdient. Es war ein großer Kampf von beiden Seiten, aber es war nie unfair“, berichtete Graber. Nach Foul an Alexander Becker gab es Elfmeter für die Eintracht. „Etwas fragwürdig“, gab sogar Graber zu. Dominik Brust war es egal. Er verwandelte zum Ausgleich (65.). Nicht egal war es Gundersheims Sebastian Engelhardt, der nach Meckern die Rote Karte sah (65.). Später folgt ihm Brust per Ampelkarte in die Kabine (80.). Die Entscheidung besorgte der erst 17-jährige Jonas Werle, der aus dem Gewühl heraus zum 2:1 traf (90.+3).

Nach der Partie sah auch VfL-Akteur Franz Rogalski die Rote Karte. „Der Schiedsrichter war aber nicht schlecht“, so Graber.