Nibelungen-Triathlon: LLG Wonnegau hat Weichen für die...

Ab auf die fünfte Runde: Mit dem Floßhafen als Ausgangspunkt startet die LLG wieder den Nibelungentriathlon.    Foto: pa/Dirigo/Archiv   Foto: pa/Dirigo/Archiv

Freilingen, Neustadt-Mußbach, Worms, Neuwied, Remagen: So lauten die fünf Stationen der ersten und zweiten Liga des Rheinland-Pfälzischen Triathlon-Verbandes im Jahr 2018....

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MONSHEIM. Freilingen, Neustadt-Mußbach, Worms, Neuwied, Remagen: So lauten die fünf Stationen der ersten und zweiten Liga des Rheinland-Pfälzischen Triathlon-Verbandes im Jahr 2018. Zum fünften Mal in der 1990 ins Leben gerufenen Wettkampfserie des RTV dabei ist der Nibelungen Triathlon, den die LLG Wonnegau 2014 wieder in Worms etablierte. Fünf Wochen vor dem Wettbewerb über die kurze Sprintdistanz hat der Vorstand der LLG den Rahmen jetzt festgezurrt. Am 24. Juni heißt es ab 10 Uhr rund um den Floßhafen, den Messeplatz in Worms und durch das Wormser Wäldchen für etwa 350 Sportler, die erwartet werden: für 750 Meter ins Wasser, für 22 Kilometer aufs Rad und rein in die Laufschuhe für abschließende fünf Kilometer. Auf die jüngeren Teilnehmer und Neueinsteiger wartet die halbe Strecke.

Das Elektromobil EWR-Jetflyer des Hauptsponsors vorweg und Daniel Blankenfuland als ehemaligen Vorzeige-Triathleten im Besenwagen hinter den 350 Aktiven her. So soll es 2018 für Zuschauer und Fans wieder sehr übersichtlich und gut einsehbar rund um den Festplatz hergehen. „Der Triathlon will und soll vom Wald und von der Wiese rein in die Stadt“, hebt dabei Wettkampf-Organisator Manfred Blankenfuland die Bedeutung des Nibelungen-Triathlons hervor. Längst sind die Zeiten vorüber, dass sich Triathleten wie etwa der Wormser Hans Ludwig Sattler bei seinem Weltmeister-Titel 1997 in Nizza einsam und alleine durch die Natur kämpften. „Rein in die City“ lautet das Motto heutzutage.

Was aber auch für die Organisatoren eine Menge an Arbeit bedeutet. „Speziell das Sicherheitskonzept für solch ein Event steht immer im Fokus“, weiß Manfred Blankenfuland, der neben seiner Rolle als Wettkampf-Organisator in der Funktion des Präsidenten des RTV eben auch viel Erfahrung in Sachen Triathlon-Wettbewerbe beisteuert. „Wir haben das Sicherheitskonzept in Zusammenarbeit mit der Stadt Worms und der Polizei optimiert“, ist sich Erich Siegmund sicher, dass am 24. Juni „alles rund läuft“. Das gilt gleichermaßen für Absperrungen, die Infrastruktur inklusive Zelt auf dem Festplatz, den Rettungsdienst, Security, Zeitnahme und Radständer. Auf die gut 100 Helfer der LLG Wonnegau kommt zum 40-jährigen Jubiläum des Vereins erneut viel Arbeit zu. Wer aber in den letzten acht Jahren mehr als 7 000 Teilnehmer durch die Wegstrecken Rheinhessens wohlbehalten bugsierte, „der bringt“, wie LLG-Vize Hans von der Heydt betont, „reichlich Routine mit“.

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Auch gibt’s 2018 neue Herausforderungen für die Teilnehmer in der sportlich herausragenden Regionalliga und der ersten und zweiten RTV-Liga. „Die Laufstrecke ist viel selektiver geworden“, erwartet Manfred Blankenfuland nicht unbedingt einen neuen Streckenrekord. Geht es dieses Jahr doch nicht mehr auf ebener Strecke rüber in die Fischerwääd, sondern es sind gleich zweimal über die Karl-Kübel-Brücke am Rheinufer einige Höhenmeter zu überwinden. Übrigens: Der Jubilar LLG Wonnegau wird 2018 auch die beste Wormserin und den besten Wormser als Stadtmeister küren. Da lohnt sich doch eine Teilnahme am 5. Nibelungen Triathlon – nicht nur am Rande der Strecken – für die Nibelungenstädter allemal.

Von Jürgen Jaap