„Gamines“ im Gottesdienst

(zel). Armut, Reichtum, Gerechtigkeit und Menschlichkeit: Das sind die Themen, denen die Wilhelm-Leuschner-Schule bei ihrem Straßenkinder-Projekt „Gamines“ seit vielen...

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KOSTHEIM. (zel). Armut, Reichtum, Gerechtigkeit und Menschlichkeit: Das sind die Themen, denen die Wilhelm-Leuschner-Schule bei ihrem Straßenkinder-Projekt „Gamines“ seit vielen Jahren nachgeht. Am Sonntag, 19. Februar, enden Projekttage, die sich mit der Lebenssituation von Straßenkindern im südamerikanischen Kolumbien befassten. Damit die Materie nicht nur die Schülerschaft bewegt, sondern auch die Öffentlichkeit erreicht, findet um 10 Uhr in der katholischen Maria-Hilf-Kirche in der Kostheimer Siedlung ein Gottesdienst statt. Dort gehen die Schüler der fünften und sechsten Klassen in einem selbst verfassten und einstudierten Rollenspiel auf den Lebenskampf ein, den die Kinder in Staub und Schmutz ohne Perspektiven führen. Umrahmt wird der Gottesdienst vom Chor der Wilhelm-Leuschner-Schule unter der Leitung von Natalie Ries. Die Schüler gestalten weite Teile des Gottesdiensts selbst und verkaufen anschließend selbst hergestellte Kerzen. Hinter dem Engagement der Schule steht der von ehemaligen Lehrern der Gesamtschule getragene Verein „Gamines“. Nachmittags um 14 Uhr wird das Straßenkinder-Projekt mit einer Abschlussfeier in der kleinen Turnhalle der Gesamtschule in der Steinern Straße beendet. Dort stellen die Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit vor und überreichen der Vereinsvorsitzenden Minga Stoevesandt Geld, das sie für zwei Kinderheime in Kolumbien gesammelt hatten.