Drei Fragen an Atacan Karatas, Innenverteidiger des VfB Ginsheim

Foto: VfB Ginsheim  Foto: VfB Ginsheim

Seit 1998 kickt der inzwischen 23-jährige Atacan Karatas beim VfB Ginsheim. Von der F-Jugend bis in die Hessenliga hat es der Innenverteidiger mit Geduld und Fleiß gebracht....

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GINSHEIM. Seit 1998 kickt der inzwischen 23-jährige Atacan Karatas beim VfB Ginsheim. Von der F-Jugend bis in die Hessenliga hat es der Innenverteidiger mit Geduld und Fleiß gebracht. „Ata”, wie er innerhalb der VfB-Gemeinschaft liebevoll gerufen wird, war nicht immer erste Wahl. Doch er arbeitet kontinuierlich an sich und wartet geduldig, bis sich die nächste Chance bieten wird.

Herr Karatas, was bedeutet Ihnen der VfB Ginsheim?

Es ist wie eine große Familie für mich. Ich bin all die Jahre im Nachwuchsbereich sehr gut aufgenommen, gefördert und ausgebildet worden. Ich gehöre dieser Familie an, fühle mich sehr wohl. Und ich spiele nun im Aktvenvbereich in die Hessenliga. Es war ein langer Weg, doch rückblickend betrachtet, hat sich das alles absolut gelohnt.

Sie waren nicht immer „erste Wahl”. Wie geht man damit um?

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Wir haben einen großen Kader und der Konkurrenzkampf ist groß. Viele Verletzungen haben mich immer wieder zurückgeworfen. Doch ich bin immer gut damit gefahren, geduldig auf die nächste Chance zu warten. Ich arbeite fleißig an mir, gebe im Training immer alles und wenn ich verletzungsfrei bleibe, biete ich mich irgendwann an. Die Trainer wissen, was sie an mir haben.

Im nächsten Spiel wartet mit dem TSV Lehnerz eine Spitzenmannschaft auf Euch. Kann der VfB da und überhaupt in der Hessenliga mithalten?

Gerade gegen Spitzenteams haben wir immer wieder starke Leistungen abgerufen. Mit der gleichen Mentalität und Einstellung werden wir auch dem hoch favorisierten Ligaprimus begegnen. Ich sehe uns auf keinen Fall ganz chancenlos, denn wir haben bewiesen, dass wir das Zeug haben, die Klasse zu halten. Ich finde, wir liegen sehr gut auf Kurs.

Das Interview führte Kostas Kounatidis.