Bezirksliga: Die SGE Herrnsheim steht gegen Gundersheim mit...

Angeschlagen: Ohne Dennis Reidenbach (re.) geht es für die SG Eintracht Herrnsheim ins Saisonfinale.Foto: hbz/Bahr  Foto: hbz/Bahr

In den vergangenen Wochen haben die Bezirksliga-Fußballer der SGE Herrnsheim die gute Ausgangsposition, welche sich die Vorortler erspielt hatten, in den Sand gesetzt. Im...

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HERRNSHEIM. In den vergangenen Wochen haben die Bezirksliga-Fußballer der SGE Herrnsheim die gute Ausgangsposition, welche sich die Vorortler erspielt hatten, in den Sand gesetzt. Im Heimspiel gegen den Tabellenvordermann VfL Gundersheim greifen die Herrnsheimer jetzt bereits nach dem letzten Strohhalm.

Zwei Siege brauchen die Herrnsheimer, um mit den Gästen gleichzuziehen – vorausgesetzt der VfL verliert am letzten Spieltag gegen den FSV Saulheim. Nur so können die Herrnsheimer ihren Sechs-Punkte-Rückstand noch egalisieren: „Wir danken nicht ab. Es ist nach wie vor möglich, das wollen wir nutzen“, untermauert Coach Franz Graber.

Die Eintracht möchte mit einem Erfolg im Abstiegskrimi den Druck auf die Gundersheimer erhöhen und für einen spannenden letzten Spieltag sorgen. Graber spricht von einem „Duell auf Augenhöhe“. Jedoch räumt er auch ein: „Das Momentum spricht derzeit klar für Gundersheim.“ In der Tat scheint der Mitaufsteiger rechtzeitig die Kurve zu bekommen, die Scriba-Elf sammelte zuletzt fleißig Punkte. Ganz anders die Herrnsheimer, welche in den entscheidenden Partien gegen direkte Konkurrenten unter ihren Möglichkeiten blieben.

Gut, die jüngste 0:5-Niederlage gegen die Spvgg. Ingelheim kam weniger überraschend. Davor unterlag man aber auch Fontana Finthen, dem FSV Saulheim sowie dem SV Guntersblum. Vor allem die 2:3-Niederlage gegen Guntersblum raubte Graber den Schlaf: „Das war schon sehr enttäuschend. Eine Katastrophe.“ Dennoch müsse man das große Ganze sehen. Seine junge, zuletzt ersatzgeschwächte Elf spiele eine gute Saison: „Insgesamt muss ich den Hut ziehen. Sollten wir absteigen, wäre das kein Beinbruch – ohne den Jungs ein Alibi geben zu wollen.“

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Zuletzt stießen die Herrnsheimer beim Personal an ihre Grenzen. Ausfälle wie Süleyman Kaplan, Philipp Werle oder auch Gerlando Lauricella kann der Aufsteiger noch nicht kompensieren. Mut macht zumindest die Tatsache, dass sich die Situation vor dem Kellerduell zunehmend entspannt. Lediglich Dennis Reidenbach und Berkant Basaran sind angeschlagen. Graber gibt sich kämpferisch: „Es wird Zeit, mal wieder einen Dreier einzufahren. Am Ende wird die Tagesform entscheiden, die Spiele mit den Gundersheimern sind immer umkämpft.“

Basara kann in Gundheim sein Meisterstück machen

Der TSV Gundheim versucht sich derweil im Heimspiel gegen Primus Basara Mainz achtbar aus der Affäre zu ziehen. Sollte es dem Tabellenletzten wider Erwarten gelingen Basara ein Bein zu stellen, winkt dem SV Gimbsheim Platz eins – sofern die Franken-Crew ihr Gastspiel beim TSV Schott Mainz II für sich entscheidet. Im umgekehrten Fall könnte der Spitzenreiter in Gundheim gar als Meister vom Feld gehen. Die TSG Pfeddersheim II kann gegen den SV Klein-Winternheim befreit aufspielen.