Erfahrung ist das große Plus

BASKETBALL ASC Theresianum bereitet sich akribisch auf die JBBL-Saison vor – und hat große Ziele

Der ehemalige Nieder-Olmer Tino Zimmermann (links) ist einer von neun Neuen beim ASC Theresianum. Archivfoto: hbz/Bahr

MAINZ - (dri). Der Letzte war Jaiden Harrison. Der Flügelspieler kam erst vor drei Wochen mit seiner Familie nach Deutschland und hat dank der guten Verbindungen des ASC Theresianum zur Air Base direkt einen Platz im Kader der Mannschaft für die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) erhalten. Harrison ist der neunte Neue, den der ebenfalls neue Trainer Wolfgang Ortmann in seinem Team begrüßte. Nach einem Abstecher als hauptamtlicher Trainer der JBBL-Mannschaft des Bundesligisten Baskets Würzburg kehrte der 46-Jährige im Sommer als Sportvorstand zum ASC zurück und übernahm auch wieder das JBBL-Team (wir berichteten). In der vergangenen Saison wurde die Mannschaft von Anish Sharda und Christian Raus betreut.

Da der Kern der Truppe aus Spielern des jüngeren Jahrgangs bestand, will Ortmann nun aus der Erfahrung seiner Jungs Kapital schlagen. „Sie haben schon eine sehr gute Reife und Intensität“, sagte Ortmann. Ben Karbe, Niklas Krause, Aristoteles Kounis, Nicolas Rodriguez, Eren Ergul, Tobias Oppenberg und Pascal Gagne hatten mit der damals noch als Spielgemeinschaft aus dem ASC und dem BC Wiesbaden angetretenenen SG RheinHessen die Klasse gehalten. Nun geht der ASC alleine an den Start.

Zu den sieben erfahrenen Talenten baute sich Ortmann in den Try Outs neun Neue in den Kader. „Ich habe einige Jungs aus dem Umfeld genommen, bei denen ich die Perspektive sehe, dass sie höherklassig spielen können“, sagte Ortmann. Neben dem schon erwähnten Harrison sind das Sean Lenz, Max Groß, Nio Mallmann, Frederic Voos, Nick Kaspers, Stiven Stein, Tino Zimmermann und Luka Basic. Dass die Mischung passen könnte, bewies der ASC am vergangenen Wochenende bei einem sehr gut besetzten Test-Turnier. U 16-Cup-Meister Kronberg, JBBL-Vize-Meister Frankfurt, Düsseldorf, Ludwigsburg und Langen lauteten die hochkarätigen Gegner. Am Ende belegte der ASC hinter Kronberg und Frankfurt den dritten Platz. „Vor allem die Neuzugänge haben sich innerhalb dieser Partien enorm entwickelt“, sagte Ortmann.

In ihrer Gruppe treffen die Mainzer auf die Young Gladiators Trier, die RheinStars Köln, das Team Bonn/Rhöndorf, die Gießen 46ers, Bayer Leverkusen und die Giants Düsseldorf. Das Ziel von Wolfgang Ortmann ist klar. „Wir wollen die Play-offs erreichen“, sagte der Trainer. Dafür müsste der ASC in der Vorrunde einen der ersten drei Plätze der Gruppe belegen. In der Vorbereitung arbeitet Ortmann mit seinen Jungs hart daran, dieses Ziel erreichen zu können.

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