Mainz 05: Tuchels Rundum-Sorglos-Paket
02.09.2010 - MAINZ
Von Roland Hessel
Sturm
Stoßstürmer Morten Rasmussen, der schon zwei Treffer auf dem Konto hat, kann von Allagui, Schürrle oder Adam Szalai (der ihn auch ersetzen könnte) unterstützt werden. Selbst für einen klassischen, aber kaum noch praktizierten Drei-Mann-Sturm hat Tuchel mittlerweile genug Alternativen. Schließlich stößt demnächst noch der derzeit verletzte Haruna Babangida wieder zum Team. Ein kleiner, wendiger Dribbler, der auch aus dem Mittelfeld kommen kann. Ebenfalls nicht vergessen werden darf der talentierte Petar Sliskovic, ein klassischer Mittelstürmer, der sich derzeit übers Regionalliga-Team in den Kader zu spielen versucht.
Die Bank
Natürlich wird es bei der Breite des Kaders zu Härtefällen kommen, der eine oder andere sich nicht einmal auf der Bank wiederfinden - vielleicht sogar, wenn er am Wochenende zuvor noch gespielt hat. Solange das Team erfolgreich ist, wird es aber keine Probleme geben.
Fazit
Thomas Tuchel kann noch mehr seine Spielmöglichkeiten am Reißbrett planen, sich noch mehr auf eventuelle Zwischenstände vorbereiten. Vom 4-3-1-2, wie bisher praktiziert, über ein 4-2-3-1 bis hin zu einem 4-4-2 ist alles möglich. Sogar innerhalb der Systeme können die Trainer nun fleißig variieren. Beispielsweise die Viererabwehrkette in einer eher defensiv angehauchten Grundordnung mit den Außenverteidigern Zabavnik und Fathi sowie in einer offensiven Variante mit Heller und Fuchs aufbieten.
Und ganz wichtig: Tuchel kann sich darauf verlassen, dass von der Bank Qualität kommt, die auch in der Lage ist, ein Spiel noch einmal zu drehen. Auch wenn solche Ergebnisse wie zuletzt beim „Jahrhundertsieg“ in Wolfsburg sicherlich die Ausnahme bleiben werden...
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