Mainz 05 in Flachau, 8. Tag: Jan Simak zentral die Nummer eins
28.07.2010 - FLACHAU
Von Jens Grützner
Höhepunkt beim 2:2 in Stuttgart
Aber schon zum Ende der Spielzeit 2009/10 war Simak besser in Schuss. Höhepunkt war die Leistung beim 2:2 in Stuttgart am 33. Spieltag. Simak bereitete die Treffer von André Schürrle und Malik Fathi vor. „Das war okay“, sagt er. Hoffentlich klappt es am ersten Spieltag der kommenden Runde noch besser und wir nehmen die drei Punkte mit.“ Am 22. August geht es in Mainz gegen den VfB. Am 32. Spieltag hatte er seinen einzigen Treffer gegen Eintracht Frankfurt erzielt. Er kam auf acht Einsätze.
„Ich merke, dass mir der Trainer vertraut“, sagt Jan Simak. „Es ist ein gutes Gefühl. Ich will ihm etwas zurückgeben.“ Vor zehn Jahren, als er bei Zweiligist Hannover 96 die Konkurrenz in Grund und Boden spielte, „da habe ich fast nicht nach hinten gearbeitet. Jetzt muss ich es, damit die Mannschaft Erfolg hat.“ Simak betont, dass es eine Kopfsache sei. „Manchmal dauert es bei mir noch einen Tick, bevor ich loslaufe. Noch ist es nicht automatisch.“ Zum Konkurrenzkampf mit Andreas Ivanschitz sagt er: „Wir verstehen uns gut auf dem Platz, wir sind Profis. Und wir können ja auch gut im 4-4-2 in der Mitte zusammenspielen.“ Jan Simak fühlt sich in der Umgebung der Slowaken Miroslav Karhan und Radoslav Zabavnik wohl.“ Man spricht die gleiche Sprache, man gehört zu den Routiniers. Der 31-Jährige: „Ich hoffe, dass wir ein Vorbild für die Jungen sein können.“
Auch Andreas Ivanschitz geht auf die Jungen ein. „Der Trainer hat mehr Möglichkeiten als in der vergangenen Saison“, sagt er. „Der Konkurrenzkampf ist größer geworden. Ich bin für ihn bereit. Und ich glaube, dass ich mich durchsetzen kann.“ Ivanschitz fordert nach einem überragenden Herbst im 05-Trikot mit sechs Toren und sechs Vorlagen vor allem eins von sich selbst: Konstanz. Denn es folgte nur noch ein Assist. Der 26-Jährige setzt jetzt auf eine österreichische Achse mit Linksverteidiger Christian Fuchs – so wie sie schon gegen Panathinaikos Athen zu sehen war. „Wir verstehen uns gut und wir können uns gegenseitig unterstützen“, sagt Ivanschitz.
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