Trotz Schwächung ins Mittelfeld
28.08.2010 - DRAIS
TSG DRAIS Oberliga-Damen starten gegen Hassia Bingen in die Tischtennis-Saison
(mgeb). Fast mit gleichen Spielerinnen wie in der vergangenen Saison, insbesondere aber ohne Verstärkungen, startet die erste Tischtennis-Damenmannschaft der TSG Drais in ihrer angestammten Klasse, der nunmehr nur noch mit neun Mannschaften unterbesetzten Oberliga Rheinhessen/Rheinland, in die neue Spielzeit.
In der vorigen Runde, in der sich noch zehn Formationen miteinander gemessen hatten, erreichte der Mainzer Klub einen sicheren sechsten Tabellenplatz. „Auch in dieser Saison hoffen wir auf einen guten Mittelfeldrang“, sagt TSG-Abteilungsleiterin Renate Grau. Auch wenn sich die personelle Situation eher noch verschlechtert habe, ergänzt die Gau-Algesheimerin. Denn ausgerechnet das vordere Paarkreuz steht mit Anke Friedrich und Jennifer Glöckner wohl nur selten zur Verfügung. Spitzenspielerin Friedrich ist Referendarin, die letztjährige Spielführerin Glöckner schreibt ihre Diplomarbeit fürs Sportstudium. Sina Selzer, Mannschaftsführerin Christine Preußinger und Inga Hoff sollen in dieser Reihenfolge die Siege an den hinteren Brettern einfahren. „Melanie Bohland ist freiwillig in die zweite Mannschaft zurückgegangen“, respektiert Grau diese Entscheidung.
Gleich am ersten Spieltag kommt es zu einem Rheinhessenderby, wenn die TSG Drais die dritte Vertretung von Hassia Bingen empfängt (4 September, 19 Uhr, Sport- und Kulturhalle). „Man weiß selten, mit welchen Spielerinnen die Hassia aufläuft“, wagt Renate Grau keine Prognose über den Ausgang dieser Begegnung. Die Fans können sich auf einen weiteren Lokalvergleich freuen: In der Hinrunde sind die Draiserinnen am 20. November zunächst Gäste von Aufsteiger TSV Gau-Odernheim (14 Uhr, Petersberghalle).

