BASKETBALL U19 des ASC Theresianum gewinnt in der NBBL 85:79 gegen Nürnberg
(mfr). Die männliche U19 des ASC Theresianum Mainz ist nicht zu stoppen. Die Basketball-Talente holten sich den fünften Sieg im fünften Spiel und gewannen in der NBBL nach Verlängerung mit 85:79 gegen die Franken Hexer Nürnberg. Das Erreichen der Play-offs wird somit immer wahrscheinlicher. Komplett anders ist die Gefühlslage der männlichen U16: Im fünften JBBL-Spiel kassierte das Team die fünfte Niederlage (54:86 in Wiesbaden). In beiden Ligen kooperiert der ASC mit der DJK Nieder-Olm.
NBBL
ASC U19 - Franken Hexer 85:79 n.V. (18:21, 39:42, 56:56, 75:74). - In einer dramatischen Begegnung war es der Gäste-Trainer, der sich zwölf Sekunden vor Ablauf der Verlängerung mit den Unparteiischen anlegte - und prompt ein technisches Foul kassierte. So verwandelte Patrick Heckmann vier Freiwürfe in Folge und brachte sein Team von 79:79 zum 83:79 auf die Siegerstraße. "Damit hat uns der Gäste-Trainer entscheidend zum Sieg verholfen. Denn so kurz vor dem Ende darf man sich kein technisches Foul abholen", sagte ASC-Coach Wolfgang Ortmann. "Wenn mir das mal passieren sollte, dürfen mich meine Jungs mit dreckigen Taschentüchern bewerfen." In der sonst komplett ausgeglichenen Partie war es einmal mehr Heckmann, der mit 36 Punkten überragte. Außerdem versenkte Joshua Stepputat in der Schlussphase drei wichtige Dreier. "Langsam können wir uns nicht mehr dagegen wehren, dass wir ein Spitzenteam in unserer Staffel sind", lächelte Ortmann.
ASC: Brauner (5/1 Dreier), Wolf (6), Weiler, Schulz (6), Zil (n.e.), Luyeye (12), Stepputat (18/4), Nap, Heckmann (36/2), Mazari, Flachs (2), Jäger.
JBBL
BC Wiesbaden - ASC U16 86:54 (28:11, 48:32, 69:41). - Nach vier Minuten lagen die Mainzer noch mit 8:5 in Führung, ehe die Wiesbadener bis zur Viertelpause auf 28:11 davon zogen (10. Minute). Danach wuchs der ASC-Rückstand kontinuierlich an. "Alles, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir wieder nicht umsetzen", ärgerte sich ASC-Coach Uwe Seiffert. Besonders in der Defense waren seine Schützlinge stets einen Schritt zu spät und schnappten sich viel zu wenige Rebounds. Auch im kämpferischen Bereich offenbarten sich Defizite. "Ich glaube, dass ein Teil der Spieler noch nicht begriffen hat, um was es sich bei der JBBL handelt", schäumte Seiffert. "In den nächsten Tagen wird es bestimmt ein paar Einzelgespräche geben."
ASC: Benner (5), Mandana (6), M. Fess (4), Weßner (3/1), Dietrich (15/1), Fischer (19/1), N. Fess (3), Nichici, Burkart, Luckhaupt, Hieb.

