Ortmann sieht Fortschritte
25.09.2010 - MAINZ
REGIONALLIGA ASC setzt sich sechsten Platz als Mindestziel
(dri). Aus der jungen Truppe ist eine gestandene Regionalliga-Mannschaft geworden. Mit der Erfahrung sind aber auch die Erwartungen der Basketballer des ASC Theresianum Mainz gestiegen. Wollte das Team sich im Vorjahr erst einmal in der Liga zurechtfinden, hat Trainer Wolfgang Ortmann vor dem Heimspiel gegen den TV Saarlouis (20 Uhr) ein klares Saisonziel ausgegeben. „Wir wollen oben anklopfen und uns unter den ersten Sechs einordnen“, sagt Ortmann. Denn „wir sind ein Jahr älter geworden und können auf der der Vorsaison aufbauen“.
Vor dem Beginn des zweiten Abschnittes seines Drei-Jahres-Plans erwartet der Trainer von seinem Team deutliche Fortschritte. Schließlich soll 2012 der Aufstieg in die Pro B gelingen. Das Mittel zum Erfolg soll dabei ein ausgeglichener und breiter Kader sein. „Wir verfügen über eine gute Rotation. Jeder Spieler verfügt bei uns über eine Berechtigung, aufs Feld zu gehen. Egal, wen wir bringen, wir haben ein gutes Gefühl“, schildert Ortmann, der sein Team trotz der Abgänge der Leistungsträger Ilja Ickert (Hanau) und Patrick Heckmann (Langen) sowie Talent Kevin Luyeye (Frankfurt Skyliners II) und Stephan Beck (Bad Kreuznach) gut aufgestellt sieht.
Mit Zugang A. J. Rudowitz (Amerika) sowie den Rückkehrern Philipp Schön (DJK Nieder-Olm) und Sebastian Knaack (TV Oppenheim) habe man die Abgänge gut kompensiert. „Wir sind zumindest nicht schlechter geworden“, sagt Ortmann.
Während Rudowitz den langjährigen Kapitän Ickert auf dem Feld ersetzen soll und diesem Anspruch in der Vorbereitung auch schon gerecht geworden ist, soll Schön die Lücke von Patrick Heckmann schließen. „Philipp ist erfahrenerer als Patrick und hat auch einen guten Blick für den Nebenmann. Das tut unserem Spiel gut“, sagt Ortmann.
Musste der ASC in der Rückrunde der Vorsaison der Doppelbelastung vieler Spieler durch die Nachwuchs-Bundesliga Tribut zollen, erwartet Ortmann nun eine andere Runde. „Wir haben keine Doppelbelastungen mehr. Da müssen wir einfach konstanter spielen.“
Mit dem TV Saarlouis wartet gleich im ersten Spiel ein schwerer Brocken auf die Mainzer. Als Vierter der Vorsaison hat sich Saarlouis den Aufstieg zum Ziel gesetzt. „Das ist direkt mal eine gute Standortbestimmung“, sagt Ortmann, der zudem den MTV Stuttgart und vor allem die TG Hanau zum Kreis der Favoriten zählt. Mit Trainer Hans Beth sowie Anish Sharda und eben Ickert hat sich die TG unter anderem mit namhaften Ex-ASClern verstärkt. „Hanau ist sicherlich der FC Bayern der Regionalliga. Jede Niederlage ist für sie wie ein Schlag ins Gesicht“, schildert Ortmann, der gegen Saarlouis gleich zum Auftakt eine Überraschung plant. „Wir werden auf den Punkt da sein und den Leuten zeigen, was wir in der Vorbereitung geleistet haben.“

