DONEZK (bu). Die deutsche Hallenmeisterin Carolin Hingst vom USC Mainz verpasste beim Stabhochsprung-Meeting im ukrainischen Donezk einen Platz auf dem Siegerpodest. Die 29-Jährige überquerte zwar 4,50 Meter, doch diese Höhe reichte nicht für einen Platz unter den ersten Drei. Die Bundeswehrsoldatin zeigte sich mit ihrem Wettkampf nicht zufrieden: "Ich habe mich nicht richtig auf meine Sprünge konzentrieren können. Zum einen war ich wohl noch müde von den Deutschen Meisterschaften, zum anderen ist die Stimmung in Donezk lauter als in der Disco. Davon habe ich mich zwar pushen lassen, aber dadurch auch meinen Anlauf-Rhythmus etwas verloren."
Es siegte die russische Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa (4,85) vor der Brasilianerin Fabiana Murer (4,70) und der Polin Monika Pyrek (4,60). An diesem Montag stehen für Hingst noch zwei Trainingseinheiten an, ehe es am Dienstag in Richtung Doha in Katar geht, wo von Freitag bis Sonntag die Hallen-WM stattfindet. Carolin Hingst: "Wir werden sehen, ob ich mich bis dahin wieder gut erholt habe und wie ich die lange Reise verkrafte."

