Bronze bei den German Open
19.03.2010 - INGELHEIM
TAEKWONDO Starker Auftritt des Ingelheimers
Tomik Hayrapetian bei Weltranglistenturnier
(red). Die German Open im olympischen Taekwondo, die zum dritten Mal in Hamburg ausgetragen wurde, ist mit der Teilnahme von 850 Sportlern aus 42 Nationen eines der größten und schwersten Taekwondo-Turniere weltweit. Dadurch gehört sie schon seit Jahren zu den A-Class-Turnieren der Europäischen Taekwondo Union und wird in diesem Jahr auch erstmals als Weltranglistenturnier der World Taekwondo Federation geführt.
Für den 29-jährigen Sportsoldaten Tomik Hayrapetian, der hier im letzten Jahr sehr unglücklich in der ersten Runde gegen den späteren Turniersieger ausschied, war Hamburg in diesem Jahr ein gutes Pflaster. Nach siegreich gestalteten Kämpfen gegen den Tübinger Deminschef, den Kroaten Jeni, den Spanier Aguilar sowie den Vertreter aus Griechenland, Stylianos, gelang dem Nationalkämpfer des Taekwondo Clubs Ingelheim der Einzug ins Halbfinale der mit über 40 Teilnehmern sehr gut besetzten Herrenklasse bis 63 Kilogramm. Um den Sprung ins Finale zu schaffen, ging es für den Schützling des Ingelheimer Bundestrainers Waldemar Helm gegen keinen Geringeren als den französischen Junioren Welt- und Europameister, Yassine Belhadj. Nach drei hart umkämpften Runden hatte der Rotweinstädter zwar das Nachsehen, aber auch die Gewissheit, international noch lange nicht zum alten Eisen zu zählen. Nach seinem dritten Platz vor zwei Wochen bei der Deutschen Meisterschaft bedeutete der Auftritt bei den German Open wieder eine deutliche Leistungssteigerung des Rotweinstädters.
Zwei weitere Spitzensportler des Taekwondo Clubs Ingelheim konnten in der Woche zuvor bei der Lothringer Open in Nancy auf sich aufmerksam machen. Startend für die Auswahlmannschaft der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz belegte Marilena Werth in der olympischen Damenklasse bis 67 Kilogramm den dritten Platz. Dem WM-Neunten bis 54 Kilogramm, Sasan Dalirnejad, der nach einer Wettkampfpause hier erstmals in diesem Jahr an den Start ging, gelang in der olympischen Herrenklasse bis 58 Kilogramm ebenfalls ein guter dritter Platz.

