RINGEN Klarer 24:4-Erfolg für die Untere Nahe / Carsten Weber verletzt sich
(bm). Der zu erwartende Sieg des Tabellenführers WKG Untere Nahe in der Verbandsliga Rheinland Pfalz fiel ebenso erwartet deutlich aus. Mit 24:4 schickte man die neu formierte Mannschaft der Rheinlandseiche Büdesheim wieder nach Hause.
Trotz des Sieges der WKG Untere Nahe waren knapp 100 Zuschauer mit den Leistungen beider Teams zufrieden. Die Rheinlandseiche sollte ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen und die WKG sollte sich bereits an der Oberliga Rheinland-Pfalz orientieren. So könnte das Fazit der Begegnung lauten.
Hätte sich Carsten Weber in der Klasse bis 84 Kilo bei einem Wurfversuch sich nicht das Knie verdreht, wäre die Begegnung wohl zu Null ausgegangen. So aber rettete der Ex-Langenlonsheimer Dennis Herlitzius die Ehre der Büdesheimer Mannschaft und kassierte wenigstens vier Zähler. An der Waage hatten die Gäste in der Klasse bis 50 Kilo die ersten vier Punkte abgegeben, da sie für Christopher Adu keinen Gegner hatten.
Der WKG-Neuling im Schwergewicht, Eric Zahn, ließ sich von seinem Kontrahenten Andrzej Gruschka zu keiner Zeit beirren. Er marschierte unentwegt vorwärts, holte Punkt um Punkt und gewann drei Runden, was ihm eine Technische Überlegenheit einbrachte.
Da beide Teams bis 55 Kilo ohne Vertreter waren, wurden die Kämpfe mit 96 Kilo fortgesetzt. Hier zeigte sich WKG-Routinier Marco Fischer dem jungen Serkan Balibey überlegen und schulterte ihn mit dem Schlussgong der ersten Runde. Danach musste sich Jens Eid, in der Klasse bis 60 Kilo, gegen den fünf Kilo schwereren Mehmet Atzis schon ganz schön ins Zeug legen, um nach drei Runden als Sieger von der Matte zu gehen. Bis 84 Kilo verletzte sich eben Carsten Weber und musste nach klarer Führung von 6:0, 7:2 und 1:0 Dennis Herlitzius den Sieg überlassen.
Immer wieder schön anzusehen ist es, wie das gerade erst 15 Jahre alt gewordene Eigengewächs Wassil Iwanow seine Gegner besiegt. In der Klasse bis 66 Kilo hatte er drei Einsätze - und er verzeichnete drei Schultersiege. So musste sich auch der erfahrene Oliver Keil nach einem sehenswerten Kopfzug auskontern lassen, wobei er kurze Zeit später auf beiden Schultern lag.
Im letzten Kampf des Abends, bis 74 Kilo, zeigte der ebenfalls noch junge Sebastian Klostermann, dass er schon über jede Menge Routine verfügt. Die erste Runde holte er sich souverän mit 7:0, um in der zweiten Runde seinen Widersacher Georg Glockmann entscheidend zu bezwingen.

