(bm). Ohne Probleme nahmen die Ringer der WKG Untere Nahe die Hürde ASV Ludwigshafen, immerhin Tabellendritter der Verbandsliga Rheinland-Pfalz Damit ist man der Meisterschaft ein wesentliches Stück näher. Wohl kaum einer der folgenden Mannschaften ist in der Lage die gut besetzte WKG-Staffel zu schlagen.
Das man zwei Kämpfe in Ludwigshafen abgab, lag zum einen an dem körperlich noch geschwächten Christopher Adu, der in der Klasse bis 55 Kilo dem robusten Furkan Yildirim dennoch einiges abverlangte. Zum anderen stand der frühere Büdesheimer Johannes Heinz nach zweijähriger Abstinenz erstmals wieder auf der Matte. Gegen den starken Pfälzer Erhan Karakaya ging es für ihn mehr um eine Standortbestimmung. In der Begegnung mit Oberliganiveau, bis 84 Kilo, gab er zwar drei Runden mit jeweils 0:1 ab, hat aber die Erkenntnis gewonnen, dass er jederzeit mithalten kann und den am Kreuzband operierten Carsten Weber ersetzen kann. So war auch Trainer Karl-Heinz Helbing begeistert und froh das er auf die andere Seite der Nahe gewechselt ist.
Schnell hatten die Helbing-Schützlinge die anfängliche Punktniederlage wettgemacht. Co-Trainer und Freistilspezialist Yaroslav Yankov war dem 14 Kilo schwereren Kasim Yilderim überlegen und ließ sich durch unfaire Attacken nicht provozieren. Sein 3:0-Punktsieg war nie in Gefahr. Nachdem bis 55 Kilo Marcel Lamotte ohne Gegner war, zeigte bis 96 Kilo Marco Fischer einmal mehr, dass er zu den Stärksten der Liga gehört. Er steuerte zum Gesamtsieg durch einen technisch überlegenen Sieg mit vier Punkten bei. Dass Jens Eid in dieser Klasse nicht zu schlagen ist, hat sich auch bis Ludwigshafen herumgesprochen. Enes Karadavut zog es daher vor kurz nach Aufnahme des Kampfes aufzugeben.
Nachdem Johannes Heinz mit nur 0:3 verloren hatte, war beim Stande von 15:6 für die WKG der Gesamtsieg bereits gesichert. Wassil Iwanow (66 Kilo) mit einem Schultersieg und Sebastian Klostermann (74 Kilo) mit einem 3:0 Punktsieg machten das 22:6-Endergebnis dann perfekt.

