Start in die 20. große Weihnachtsspendenaktion / 14 Projekte verdienen Unterstützung
Was noch alles auf uns zukommt in Zeiten der Euro-Krise – wer weiß das schon. Die Menschen sind beunruhigt, aber auch viele soziale Projekte sehen skeptisch in die Zukunft. Schon jetzt erhalten sie weniger Zuschüsse der öffentlichen Hand oder die Mittel werden ganz gestrichen. Unsere große Spendenaktion "Leser helfen" konnte hier in den letzten Jahren immer wieder unterstützend eingreifen, denn auf unsere Leserinnen und Leser ist Verlass, wenn es darum geht, Menschen zu helfen oder wichtige gesellschaftliche Vorhaben voranzubringen.
Wenn "Leser helfen" nun in die neue, nunmehr 20. Weihnachtsspendenaktion startet, vertrauen wir einmal mehr auf diese große Hilfsbereitschaft. Zumal es wieder 14 Projekte gibt, die jeden Cent brauchen.
Jahr für Jahr erreichen wir mit "Leser helfen" ein stolzes Ergebnis. Erfreulich ist aber nicht allein die Summe, sondern auch, wie viele Menschen sich daran beteiligen. Zu den Spendern zählen etwa viele Firmen und Behörden, die ihre Weihnachtsfeiern nutzen, um für "Leser helfen" zu sammeln. Oder auch unzählige Vereine, die mit vielfältigen Aktionen bei Weihnachtsmärkten oder auf Basaren teils große Beträge zusammentragen.
Und dann gibt es noch die unzähligen kleinen Beiträge – zwei Euro vom Taschengeld oder fünf Euro von der knappen Rente – über die wir uns ganz besonders freuen. Denn das Motto von "Leser helfen" lautet: jeder Euro zählt, jeder Euro hilft.
Folgende Aktionen können unterstützt werden:
(Bitte Nummer in der Karte anklicken. Projekthinweis erscheint rechts!)
Logo der Benefiz-Aktion "Leser helfen"
Neues Gerät für Kinderklinik
Vor gut zehn Jahren wurde an der Kinderklinik im Klinikum Worms ein Sonargerät angeschafft, das längst nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Deshalb spart die Klinik auf ein Neues, das gut 85000 Euro kosten werde, so Chefarzt Professor Dr. Heino Skopnik. Das hochspezialisierte Ultraschallgerät wird mindestens sechs verschiedenen Schallköpfe haben, um Patienten vom 350 Gramm leichten Frühchen bis zum übergewichtigen Jugendlichen mit 110 Kilogramm behandelt zu können.
Tiere brauchen Unterstützung
Seit 26 Jahren engagieren sich die Tierhelfer Ingelheim für das Tierheim, dessen Bau 1989 an den Start ging und immer wieder erweitert wurde. Dieses Heim für alle Felle ist in Teilen in die Jahre gekommen: Unterbringungsmöglichkeiten sind verbesserungsbedürftig und sollen für die Tiere angenehmer beziehungsweise zeitgerecht gestaltet werden, Hundefreiläufe müssten neu angelegt werden, und auch ein Katzenfreilauf steht auf der Wunschliste des Vereins, der rund 600 Mitglieder zählt. Leser helfen will in Ingelheim dazu beitragen, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen.
Aktivplatz für Generationen
Die Rheinhessen-Fachklinik Alzey will auf ihrem Klinikgelände einen Generationen-Aktiv-Platz schaffen. Mit den Bewegungs-Geräten werden Kreislauf, körperliche und geistige Vitalität gestärkt, Körperbalance und Lockerung der Muskeln erreicht. Die RFK sieht in dem Platz ein wichtiges therapeutisches Instrument sowohl für Patienten der Geronto- als auch für die der Kinder-Psychiatrie. Darüber hinaus steht der Generationen-Aktiv-Platz der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Kinderintensivstation
Seit vielen Jahren schon widmet die Oppenheimer Redaktion die alljährliche "Leser helfen"-Aktion dem Verein Kikam e.V. – "Interessengemeinschaft für Kinder der Intensivstation und Kinderkardiologie Mainz e.V.". Dieser Verein unterstützt die Anschaffung modernster medizinischer Geräte, Initiativen zu Fort- und Weiterbildung in der Intensivmedizin und die Ausstattung der Station, auf der die jungen Patienten ihr oft nicht einfaches Schicksal meistern.
In diesem Jahr geht es unter anderem darum, die Unterhaltungskosten des Kinder-Notarzt-Einsatzfahrzeugs sicherzustellen. Außerdem sollen Ausbildungskursen in Wiederbelebung und Beatmung unterstützt werden.
Die Leselernhelfer
Der Leseschwäche den Kampf ansagen – mit diesem Ziel ist der Verein "Mentor – Die Leselernhelfer Nahe-Hunsrück" mit Sitz in Kirn im Herbst 2010 angetreten. Doch um schwächere Schüler durch ehrenamtliche Lesehelfer gezielt zu fördern, genügt Engagement alleine nicht. Inzwischen beteiligen sich 32 Mentoren an sechs Kirner Schulen am Projekt. Nun sollen für diese Arbeit mit den Kindern mithilfe der AZ-Leser Kinderbücher sowie vor allem praktische Sprach- und Lesespiele beschafft werden.
Maltesergruppe
Die örtliche Maltesergruppe wurde erst vor dreieinhalb Jahren gegründet, hat aber schon 42 Mitglieder – davon allein 26 Jugendliche. Bei etlichen Großereignissen in Bad Sobernheim waren sie schon im Einsatz Nun braucht die Gruppe der Malteser Unterstützung, vor allem bei Ausbildung und Ausrüstung ist noch einiges verbesserungswürdig. Hier hofft "Leser helfen", mit den Spenden der Leserinnen und Lesern einiges bewirken zu können.
Snoezelwagen für Senioren
Unter dem Motto "Entspannung für Bewohner – Erleichterung für Mitarbeiter" stehen die Wünsche des Hauses St.Josef der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. Ein mobiler Snoezelwagen und eine Aufstehhilfe sollen mit Unterstützung der AZ-Leser angeschafft werden. Im Haus leben ältere Menschen in betreuten Wohngruppen. Das Modell orientiert sich stark an den früheren Lebenswelten der Bewohner. Besonders Demenzkranke profitieren von dieser Art des Zusammenlebens.
Kindertagesstätte St. Martin
Die katholische Kindertagesstätte St. Martin wird saniert werden. Das ist auch dringend erforderlich, um das Gebäude an die vielfältigen Anforderungen anzupassen. Zugleich aber bedarf auch die Ausstattung der Kita mit Spiel- und Lernmaterialien einer Renovierung. Dafür werden die AZ-Leserinnen und -Leser spenden. Bunt gemischt ist die Zusammensetzung der Kita. Viele Nationalitäten, alle sozialen Schichten sind vertreten. Gezielte Förderung der Kinder von der achten Woche bis zum 6. Lebensjahr ist nötig und wichtig.
Schultafel kauft Unterrichtsmaterialien
Immer mehr Eltern haben Probleme, ihre Kinder mit allen nötigen Schulmaterialien auszustatten. In Rüsselsheim hilft dabei die Schultafel. Sie unterstützt die bedürftigen Familien, trägt hin und wieder auch dazu bei, dass die Kinder an Klassenfahrten teilnehmen können.
Die Schultafel ist eine ehrenamtliche Initiative, die von Caritas und Evangelischem Dekanat getragen wird. Für die Schulmaterialien haben die Schulen meist Depots gebildet, um bei erkannten Bedürfnissen sofort unbürokratisch und schnell zu helfen. Ein wichtiger Beitrag, damit alle Kinder an Bildung teilhaben können.
Sozialdienst katholischer Frauen
Das Leben viel zu vieler Frauen und Kinder ist von Gewalt, Vernachlässigung, scheinbarer Ausweglosigkeit geprägt. Umfassende Hilfe finden sie, unabhängig von ihrer Konfession und Herkunft, beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Mainz. Das Angebot des SkF reicht von Allgemeiner Lebensberatung bis zu ganz speziellen Projekten wie "Pro Kids", in dem Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, begleitet werden. Auch die Kriseninterventionsstelle, das Frauenhaus und die "Aktion Moses" mit der Babyklappe gehören zum SkF. Damit Frauen und Kinder in Not weiter aufgefangen und umfassend begleitet werden können, ist der Sozialdienst dringend auf Spenden angewiesen.
Unterstützung für Schulkinder
Grundschul-Kinder in der Siedlung Klarenthal erleben die Zeit von 11.30 bis 14 Uhr mit einem Mix aus einem warmen Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, sportlichen, musikalischen und naturwissenschaftlichen Förderungen sowie einer gezielten Leseförderung als Ergänzung der schulischen und elterlichen Erziehung. Der "Fitmachertisch" lebt vom ehrenamtlichen Engagement und der Begleitung durch pädagogische Fachkräfte des Volksbildungswerkes.
Schule für Praktisch Bildbare
Die Lindenschule in Hohenstein-Breithardt bereitet geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder auf das Leben vor. Träger der Schule für Praktisch Bildbare ist der Rheingau-Taunus-Kreis, allerdings ist die Ausstattung nicht in allen Bereichen optimal. So müsste der Schulhof endlich barrierefrei werden, damit ihn endlich auch Rollstuhlfahrer ohne Einschränkungen nutzen können. Für dieses wichtige Vorhaben erbittet "Leser helfen" Spenden.
Menschenwürdige Pflege
Kranken- und Pflegekassen zahlen nur für das Nötige. Eine menschenwürdige Pflege braucht mehr: Zeit für Menschlichkeit! Der Diakonie-Förderverein unterstützt eine menschliche, verlässliche Pflege. Er stellt der Diakoniestation Idstein und dem Mobilen Sozialen Dienst (MSD) Mittel zur Verfügung, damit sie helfen können, dass – unabhängig von der Konfession – alle kranken, alten und behinderten Mitbürger möglichst lange zu Hause in gewohnter Umgebung leben können.
Unterstützung für die Tafel
Im Januar 2008 hat das Diakonische Werk Bergstraße in Lampertheim eine Tafel eröffnet, um bedürftige Menschen kostenlos mit Lebensmitteln zu versorgen. Diese war auch für die Nachbargemeinden Bürstadt, Biblis und Groß-Rohrheim zuständig. Wegen des akuten Bedarfs richtete das Diakonische Werk im September des vergangenen Jahres auch in Bürstadt einen Tafel-Laden ein.
Die Helfer der Tafel sind ehrenamtlich tätig, aber die Betriebskosten sind enorm hoch: Benzin für das Fahrzeug, Strom für die Kühltheken und noch vieles andere mehr müssen bezahlt werden. Um die beiden Tafel-Läden auch dauerhaft erhalten zu können, sind nun dringend Spenden nötig.
- Empfänger
- Leser helfen
- Konto-Nr.:
- 740 150 34 91
- Bankleitzahl:
- 600 501 01
- Kreditinstitut:
- Rheinland-Pfalz Bank
- Verwendungszweck:
Nummer der Aktion, wie auf der Karte angegeben. Z.B. für Oppenheim die 18, für Wiesbaden die 32.
- Spendenquittung:
Ab EUR 51,- automatisch, wenn bei Verwendung zusätzlich die Adresse angegeben wurde.