rhd. RHEINHESSEN Der Ingelheimer Roland Schäfer ist zum Vorsitzenden des frisch gegründeten Vereins "Rheinhessen gegen Rechts e.V." gewählt worden. Der Verein hatte sich im Anschluss an die Kundgebungen gegen die NPD-Demo in Saulheim gegründet. "Wir haben aus der Bevölkerung große Unterstützung erhalten und können mit der Gründung sehr zufrieden sein", resümierte Schäfer. Ihm zur Seite stehen Tabea Rössner (Mainz) und Florian Maier (Mainz) als Stellvertreter. Als Geschäftsführer fungiert Dominik Merz (Mainz), als Schriftführer Svetlana Husenbeth (Saulheim), als Beisitzer Andreas Wagenführer (Wörrstadt) und Patrick Herr (Udenheim). Der Verein hat es sich zum Ziel gemacht, Initiativen und Projekte, die sich gegen Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus richten, zu fördern, zu unterstützen und untereinander zu vernetzen. Zudem soll der Verein ein bürgerliches Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus sein. Für junge Leute will die Gruppe eine Alternative zu linksextremistischen Strukturen bieten. Deswegen sei es wichtig, dass sich auch andere gesellschaftliche Gruppierungen daran beteiligen würden. Die Initiative hatte sich im August 2007 nach den Angriffen in Guntersblum gegründet. Ursprünglich war es eine Aktion der Jusos Mainz-Bingen. Schnell schlossen sich andere Organisationen und Gruppierungen dem Aufruf an. Schon heute gibt es in Rheinhessen viele Vereine, Initiativen und Institutionen, die sich mit dem Thema Rechtsradikalismus auseinander setzen, mit Aufklärungsarbeit und Gedenkarbeit. "Wir wollen versuchen ein Netzwerk zu bilden. Aber wir wollen uns auch mit eigenen Veranstaltungen gegen Rechtsradikalismus stark machen", so Schäfer. Kontakt: Roland Schäfer, Telefon (0163) 8271468, mail@Rheinhessen-gegen-Rechts.de; www.rheinhessen-gegen-recht.de

