Donnerstag, 02. September 2010 21:20 Uhr
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Allgemeine Zeitung

Nierstein 

Mozart-Fan lässt sich zur Majestät küren

02.08.2008 - NIERSTEIN

Von Werner Baum

Neue Niersteiner Weinkönigin "Christiane I." liebt Musik und Tunesien / Dank an Vorgängerin

Soldat ist sie. Genauer: Sanitätssoldat mit einem "W" hintendran. Das "W" steht zwar für "weiblich", aber von sofort an könnte es auch für "Weinkönigin" stehen. Denn diesen Titel trägt Christiane Horn nunmehr: "Niersteiner Weinkönigin 2008/09". Die Jury entschied sich einstimmig für die Schwabsburgerin, wie der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Hartwig Lorenz, bei der Vorstellung im Wein- und Parkhotel betonte. Und die Entscheidung wurde mit stattlichem Applaus des Publikums begrüßt, auch wenn "Christiane I." die einzige Bewerberin um das Amt war. Der Kulturbeauftragte der Gemeinde, Tobias Bieker, der als Bühneprofi durch das Programm führte, wußte im Interview zu berichten, dass die neue Majestät Trainerin der Tanzformation "Dance Rotation" beim TV Nierstein ist, gerne Musik hört (insbesondere Mozart), ihre Eltern mag, gerne mit Freunden feiert und Tunesien als Urlaubsland liebt. Ebenfalls mit viel Applaus bedacht wurden die bisherige Weinkönigin Lisa Bunn mit ihren Stellvertreterinnen Jasmin Meshkati und Jasmin Stein. Bürgermeister Thomas Günther betonte, dass Nierstein, was die Repräsentation nach außen angehe, durch die Majestäten enorm zugelegt habe. Mit Charme hätten die drei jungen Damen den Niersteiner Wein vertreten, was bei allen Auftritten gut angekommen sei. Unterstützt worden sei das Trio von der ehemaligen rheinhessischen Weinprinzessin Christine Huff aus Schwabsburg. Als dann Lisa Bunn bekannt gab, dass sie am 27. September bei der Wahl zur rheinhessischen Weinkönigin antreten werde, war tosender Beifall das Echo. Bei der begleitenden Winzerfest-Weinprobe kommentierten alle Weinmajestäten gemeinsam die acht Weine. Dabei kamen auch die neuen Etiketten für "Prosekki", "Rheinweiß" und den "Majestäten-Wein" zur Sprache. Die Weine, überwiegend aus dem Jahrgang 2007, in trockener, feinherber und auch edelsüßer Art fanden viel Lob. Den Ausschank übernahmen neun Wehrmänner und drei Wehrfrauen der freiwilligen Feuerwehr. Am Niersteiner Rittergericht war es dann, den besten Festwein mit der Nummer 1, der im Weindorf ausgeschenkt wird, zu prämieren. Der Pokal dafür ging an das Weingut Georg Albrecht Schneider, das dem Gericht einen 2007er Spiegelberg, Riesling, Qba trocken vorstellte. Den Pokal überreichte Reichard Naab jun.


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