Von Jockel Kohlmann
GEMEINDERAT Uelversheim bekommt kein Geld aus Konjunkturprogramm/Gemeinde setzt nun Hoffnungen auf EU
Leistungsfähiges DSL für eine verbesserte Internetverbindung steht ganz oben auf der Agenda der Gemeinde, doch der Antrag der Gemeinde, dafür Gelder aus dem Konjukturpaket II zu bekommen, wurde abgelehnt. Bezuschusst werden sollten 127000 Euro, also genau jener Betrag, den die Gemeinde hätte aufbringen müssen. Ortsbürgermeister Stefan Ebling (SPD) sagte vor dem Gemeinderat, dass die beantragten Gelder leider in die Eifel und in die Pfalz geflossen seien. Die Gemeinde habe nun ihren Zuschussantrag umgewandelt und hoffe als letzte Rettung, Zuschussgelder von der Europäischen Union zu erhalten.
Entsprechend enttäuscht waren die Reaktionen im Rat. CDU-Sprecher Christof Sander bedauerte, dass etwa die Gemeinde Dalheim DSL kostenlos bekomme, während Uelversheim zahlen solle. Gleichzeitig werde etwa in der Eifel Geld "verschleudert". Fraktionskollege Richard Eller bekräftigte, dass am Ziel DSL festgehalten werden solle, "denn ich will auch über das Internet Fernsehen gucken". Jürgen Kissinger (WG Kissinger) bekräftige ebenfalls, dass ein leistungsfähiges DSL für die Bürger erreicht werden müsse.
Vertreter des einstigen Vereins "Bürgernetz Rheinhessen", der jetzt in eine Firma umgewandelt wurde, informierten über die Möglichkeiten, DSL per Funk zu bekommen. Die Funkübertragung haben den Vorteil, dass dann auf die Gemeinde keine Kosten zukämen. Benötigt wird lediglich ein geeigneter Standort, an dem die Sendeantenne angebracht werden könne. Immerhin haben nach Angaben von Ebling von den 420 Haushalten im Dorf 265 Haushalte in einer schriftlichen Befragungsaktion erklärt, ein verbessertes DSL zu wollen. Geschähe dies per Funk, müsste jeder Haushalt einmalig 109 Euro für die benötigte Funkantenne aufbringen. Die Antenne kann entweder am Haus oder auf dem Dach installiert werden. Sollten auch die EU-Zuschüsse abgelehnt werden und Uelversheim somit nicht an das Glasfaserkabel angeschlossen werden, hat sich der Rat in seinem Beschluss die Option offengehalten, DSL per Funk installieren zu lassen. Das Unternehmen "Bürgernetz" verfügt bereits über 600 Anschlüsse in den Berggemeinden und davon sind alleine in Dolgesheim 110 Haushalte angeschlossen.


Hoffnung
Hallo zusammen!
Schade das die Gelder nicht genehmigt wurden :-(
Es werden sich wohl Andere früher freuen als wir :-D
Die Hoffnung stirbt zuletzt und mir ist ziemlich egal wer das mit dem Internet hin bekommt, Hauptsache es kommt!
MfG
Paul Obermann